BR Dönmez: Diffamierungen von Religionen gehören entschieden bekämpft
FP versucht weiter Keil in die Gesellschaft zu treiben
Linz (OTS) - "Eine derartige Hetze ist unerträglich, es reicht.",
so reagiert der Grüne Bundesrat Efgani Dönmez auf den medialen
Bericht über ein Islam Seminar des FP-Bildungsinstituts. Es ist ein
großer Unterschied ob man Kritik an bestimmten Zuständen in den
jeweiligen Kulturgemeinschaften übt oder eine Religion diffamiert.
Die FPÖ hat sich mit derart dubiosen "Bildungsangeboten", welchen
gegen Religion hetzen und Unwahrheiten verbreiten als
gesellschaftlicher Klimavergifter nun endgültig positioniert. In
einer aufgeklärten, demokratischen Gesellschaft ist dafür kein Platz,
betont Dönmez: "Egal ob fundamentalistische Gruppierungen aus
Anatolien oder rechte Burschenschafter gegen Demokratie oder eine
Religion hetzen, beides ist entschieden zu bekämpfen".
Vor wenigen Jahren waren es noch pauschal alle Ausländer gegen die
seitens der FPÖ gewettert wurde, nun sind es "die anständigen" gegen
"die unanständigen" Ausländer. Hier zeigt sich die FPÖ als Wolf im
Schafspelz, denn mittlerweile kann sie es sich auch nicht mehr
leisten auf die Stimmen der Ausländer zu verzichten. Damit treibt sie
mit einer "geschickten Wortwahl" einen weiteren Keil in die
Gesellschaft. Wobei aus Sicht der Freiheitlichen, Muslime, welche zu
99% die türkischstämmigen Menschen zu den "Unanständigen" gehören.
"Wenn die FPÖ, insbesondere H.C. Strache der Gradmesser für Anstand
in diesem Land sein sollen, dann gute Nacht Österreich", so Bundesrat
Dönmez abschließend.
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SPÖ Pressedienst | 27. Nov. 2009, 10:14
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