OTS0031 / 25.11.2009 / 09:05 / Channel: Kultur / Aussender: Leopold Museum im MQ
Stichworte: Architektur / Kommunales / Kultur


Leopold Museum kritisiert Zerstörung des historischen Straßenleuchtenensembles am Naschmarkt - BILD

Utl.: Jugendstil-Lichtmastenverkleidungen vor Otto Wagner Häusern vernichtet =

Leopold Museum kritisiert Zerstörung des historischen Straßenleuchtenensembles am Naschmarkt
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Jugendstil-Lichtmastenverkleidungen vor Otto Wagner Häusern vernichtet

  • Fotograf: Peter Weinhäupl
  • Fotocredit: Leopold Museum
  • Ort: Österreich / Wien

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Jugendstil-Lichtmastenverkleidungen vor Otto Wagner Häusern vernichtet

  • Fotograf: Peter Weinhäupl
  • Fotocredit: Leopold Museum
  • Ort: Österreich / Wien

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OBS0004 5 KI 0020 25.Nov 09

Jugendstil-Lichtmastenverkleidungen vor Otto Wagner Häusern vernichtet

  • Fotograf: Peter Weinhäupl
  • Fotocredit: Leopold Museum
  • Ort: Österreich / Wien

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OBS0005 5 KI 0020 25.Nov 09

Jugendstil-Lichtmastenverkleidungen vor Otto Wagner Häusern vernichtet

  • Fotograf: Peter Weinhäupl
  • Fotocredit: Leopold Museum
  • Ort: Österreich / Wien

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   Wien (OTS) - Kritik an der Demolierung der aus der Zeit um 1900
stammenden Verkleidung der Lichtmasten am Naschmarkt übt Mag. Peter
Weinhäupl, Managing Director des Leopold Museum. In einer Aussendung
der MA 33 von Dienstag hatte die Magistratsabteilung die kurz vor
Abschluss stehende Erneuerung der Beleuchtung der Linken und Rechten
Wienzeile im Bereich des Naschmarktes verkündet. "Es wurde besonders
darauf geachtet, dass sich das Design der neuen Beleuchtungsanlage
bestmöglich in die Umgebungsarchitektur einfügt", so die MA 33 in
ihrer Aussendung. "Genau das ist nicht passiert", so Peter Weinhäupl,
Jugendstilexperte des Leopold Museum. "Die einhundert Jahre alten
Laternensockel mit ihren floralen Jugendstilmotiven wären zu retten
gewesen", so Weinhäupl weiter.
   Nicht einmal im Bereich des Otto Wagner Ensembles
(Wienzeilenhäuser, u.a. Majolikahaus und Haus Linke Wienzeile Nr. 38
mit Kolo Moser Dekoration) wurde mit Sensibilität vorgegangen (siehe
Fotos). Hier wurden nun überdimensionale Masten in den Boden gerammt.
Weinhäupl hat zum Beweis sowohl die alte als auch die neue Lösung
fotografisch dokumentiert.
   Das Leopold Museum hat anlässlich der Eröffnung der
Dauerpräsentation "Wien 1900" vor über einem Jahr mit den
Verantwortlichen der MA 33 gesprochen und für eine sensible Lösung -
zumindest im Bereich des Naschmarktes - plädiert, leider ohne Erfolg!
   In anderen europäischen Großstädten traut man sich, zur Erhaltung
des Charakters historischer Laternenensembles in sensiblen Zonen
Abgüsse herzustellen und erzielt dabei hervorragende Ergebnisse. Wien
glaubt oftmals mit schlechten Lösungen "modern" zu sein und zerstört
dabei die letzten städtebaulichen Ensembles, wie das Gebiet um den
Naschmarkt. 
   Man bedient sich dabei des rhetorischen Verweises auf die
"besondere Energieeffizienz" der neuen Leuchtmittel. "Diese hätte man
auch in sensibleren Lösungen verwirklichen können, die Form hat ja
nichts mit Energieverbrauch zu tun. Wir wollen weder
Denkmalschutzaktivisten, noch Verhinderer der Moderne sein, wir sind
nur gegen schlechte und nicht umgebungsgerechte, mit Meisterwerken
der Architektur in Einklang stehenden Lösungen", so Weinhäupl
abschließend.
Rückfragehinweis:
~
   Mag. Klaus Pokorny
   Presse / Public Relations
   Leopold Museum-Privatstiftung
   MuseumsQuartier
   Museumsplatz 1
   1070 Wien 
   Tel. 0043 1 525 70 - 1507
   Fax 0043 1 525 70 - 1500
   presse@leopoldmuseum.org
   www.leopoldmuseum.org
~
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OTS0031    2009-11-25/09:05
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