• 24.11.2009, 11:13:12
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Cross Border Leasing: Kontrollamt bestätigt wirtschaftlichen Erfolg der Wiener Linien

100 Millionen Euro Transaktions-Gewinn in barrierefreie Verkehrsinfrastruktur und Fahrzeuge investiert

Wien (OTS) - Das Wiener Kontrollamt bestätigt in seinem aktuellen
Bericht das verantwortungsvolle Management der
Cross-Border-Leasing-Verträge (CBL) durch die Wiener Linien. Im
Prüfbericht hält das Kontrollamt fest, dass die CBL-Verträge der
Wiener Linien "im internationalen Vergleich bei den für
Leasingnehmerinnen vorteilhaftesten zu finden sind". Nach
ausführlicher Einschau konnte sich das Kontrollamt davon überzeugen,
dass "durch die CBL-Transaktionen die Eigentumsrechte an den
Leasingobjekten nicht an US-Trusts übetragen wurden, sondern
unverändert bei den Wiener Linien liegen". Das Kontrollamt bestätigt
weiters den wirtschaftlichen Gesamterfolg der CBL-Transaktionen, die
ausschließlich rollendes Material wie U-Bahn- und
Straßenbahn-Garnituren zum Gegenstand hatten. Der von den Wiener
Linien aus diesen Transaktionen lukrierte Gewinn in der Höhe von mehr
als 100 Millionen Euro wurde bereits zum Vorteil der jährlich etwa
800 Millionen Fahrgäste investiert. "Diese finanziellen Mittel haben
wir dazu verwendet, um in jede Station im Wiener U-Bahn-Netz einen
Aufzug einzubauen und die U-Bahn-Linie U6 komplett mit
Niederflurfahrzeugen auszurüsten. Der Erfolg der Transaktion ist
damit unmittelbar den Wienerinnen und Wienern zugutegekommen",
unterstreicht Wiener Stadtwerke-Finanzvorstand Martin Krajcsir die
bereits erfolgreich umgesetzten Maßnahmen für noch mehr
Barrierefreiheit im Wiener Öffi-Netz. Das Kontrollamt würdigt auch
die bei den seinerzeitigen Vertragsverhandlungen vereinbarten
Dokumentationshandbücher für eine optimale Betreuung während der
gesamten Laufzeit. Finanzvorstand Martin Krajcsir sieht die
Vorteilhaftigkeit der CBL-Verträge der Wiener Linien nun amtlich
bestätigt, denn der "Prüfbericht hält eindeutig fest, dass die
CBL-Transaktionen zu den im internationalen Vergleich
vorteilhaftesten zählen und das Handling durch die Wiener Linien
verantwortungsbewusst wahrgenommen wurde", schloss Krajcsir.

CBL-Transaktionen betreffen langfristige Mietverträge, bei denen die
im Ausland erzielten steuerlichen Vorteile unter den Vertragspartnern
geteilt werden. Die Grundlage für die Transaktionen bei den Wiener
Linien war ein einstimmiger Gemeinderatsbeschluss vom 27. November
1997.

Rückfragehinweis:
Mag. Robert Hierhold
Wiener Stadtwerke Konzernpressesprecher
Telefon: (01) 531 23-73973
[email protected]
www.wienerstadtwerke.at/presse

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