- 23.11.2009, 15:22:06
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Bures zu FTI-Strategie: Klares Bekenntnis zum 4-Prozent-Ziel bei Forschungsquote
Anwendungsorientierte Forschung soll forciert werden - KMU-Förderung mit "plus 500"-Formel ausbauen
Wien (OTS/BMVIT) - "Wir wollen die Innovationsleistung des
Standorts Österreich weiter steigern. Das verbessert unsere
Wettbewerbsposition und schafft neue, hochwertige Arbeitsplätze", so
Infrastrukturministerin Doris Bures bei der heutigen
Auftaktveranstaltung zur FTI-Strategie des Bundes. Sie legte dabei
ein klares Bekenntnis zum 4-Prozent-Ziel bei der Forschungsquote ab
und plädierte für eine Ausweitung der direkten Forschungsförderung,
mit einem speziellen Schwerpunkt auf KMUs. ****
Die zentralen Ansatzpunkte sieht die Ministerin in verstärkten
F&E-Anstrengungen in den Unternehmen und in der Kooperation zwischen
Wissenschaft und Wirtschaft - als Unterstützung dafür brauche es ein
möglichst effizient und effektiv arbeitendes Förderungssystem durch
die öffentliche Hand. "Unser Ziel ist es, dass möglichst viele
unserer F&E-Projekte zu erfolgreichen Produkten oder Dienstleistungen
am Markt werden. Letztlich geht es um Produktion und Wertschöpfung,
Wachstum und Beschäftigung in Österreich", betont Bures.
Besonderes Augenmerk in der Forschungsförderung verdienen die
kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs). Hier geht es der
Infrastrukturministerin darum, die Forschungsbasis zu verbreitern.
Für die Forschungsförderung der FFG solle die Formel "plus 500"
lauten, das heißt, dass jedes Jahr 500 KMUs für das Innovationssystem
gewonnen werden. Schon jetzt sei man hier mit dem Innovationsscheck
sehr gut unterwegs; zudem hat die Infrastrukturministerin im Sommer
die Initiative "Quick Start" ins Leben gerufen, mit der die
Förderquoten für KMUs auf bis zu 45 Prozent angehoben werden.
Die FTI-Strategie des Bundes soll die langfristige Sicherung des
Wirtschaftsstandortes Österreich mit einer weiteren
Schwerpunktsetzung auf Forschung und Innovation bewerkstelligen. "Ein
Schulterschluss in Form einer strategischen Zusammenarbeit zwischen
Staat und forschender Industrie ist daher unumgänglich", so die
Ministerin.
Im Weiteren gab Bures ein klares Bekenntnis für das 4-Prozent-Ziel
bei der Forschungsquote ab. Dieses Ziel könne die öffentliche Hand
nur gemeinsam mit den Unternehmen erreichen. Langfristig strebe man
bei der Finanzierung eine Verteilung an, bei der die öffentliche Hand
ein Drittel und die Wirtschaft zwei Drittel beisteuern. Um das zu
erreichen und der Wirtschaft die notwendigen Impulse zu geben, müsse
die direkte Forschungsförderung mindestens so dynamisch steigen wie
die indirekte. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Susanna Enk
Pressesprecherin
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
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