Wien (OTS/fpd) - Das vorgelegte SPÖ-Budget 2010 müsse der Steuerzahler wieder durch viele kleine Belastungen, wie etwa Park-, Müll- und Kanalgebühren oder Strom und Gas bezahlen, kritisierte heute der Klubobmann der FPÖ-Wien, DDr. Eduard Schock im Zuge der Generaldebatte im Gemeinderat. Denn schon die letzten Gebührenerhöhungen sprechen eine deutliche Sprache. Die Haushalte in Wien wurden zusätzlich mit 90 Euro im Monat belastet. Die Vizebürgermeisterin sei aufgefordert, den Menschen dieses Geld wieder zurückzugeben, zumal Bürgermeister Häupl sein Versprechen, die Strom- und Gaspreise im Jahr 2008 nicht zu erhöhen, nicht gehalten habe.
Ein Wechsel in Wien sei dringend notwendig, damit die Gewinne der Stadt - etwa jene der Wiener Stadtwerke - auch endlich an die Bürger weitergegeben werden. Um Geld einzusparen forderte er, Schock, im Zuge seiner Rede vor allem Veränderungen im Bereich der Strukturreformen. Etwa eine Verwaltungsreform, eine Verringerung der Führungshierarchien, die Schaffung eines kommunalen Komplettanbieters von Strom, Gas, Fernwärme, aber auch Wasser und Kanal, eine Einkommens-Obergrenze im stadtnahen Bereich, eine rigorose Durchforstung aller Förderungen und einen Subventionsstopp für dubiose Zwecke. Zudem müssten öffentliche Bauprojekte verstärkt kontrolliert werden und auch eine Reform der Vergabepraxis sei von Nöten, denn die Liste sozialistischer Skandale, vom Pratervorplatzdebakel über Skylink bis zum Installateur-Skandal sei eine lange und habe Wien Unmengen gekostet.
Unter sozialistischen Bürgermeistern sei in der Bundeshauptstadt vieles liegen geblieben. Gerade für den Individualverkehr sei eine Lösung längst überfällig, genauso wie auch das Ausbaukonzept der U-Bahn mit einer U5. Die Sicherheit in Wien lasse zu wünschen übrig. Beispielsweise hätte ein generelles Bettelverbot längst eingeführt werden müssen. Im Bereich Gesundheit schlägt die FPÖ-Wien bereits seit vielen Jahren die Schaffung einer Wiener Gesundheitsholding vor, welche alle Finanzströme im Gesundheitssystem bündelt. Auch für die Jugend würde viel zu wenig getan - dies etwa im Bereich der Startwohnungen, auf die man viel zu lange warten müsse.
Die FPÖ spricht sich auch für ein umfassendes Lehrlings- und Schülerpaket aus, sowie für den Anspruch auf einen Gratiskindergartenplatz in unmittelbarer Nähe und nicht am anderen Ende von Wien. Dies solle allerdings nur österreichischen Staatsbürgern zustehen. Schlussendlich sei ein neuer Ansatz mit mehr Gerechtigkeit in der Sozialpolitik unumgänglich. Echte Bedürftige und unschuldig in Not Geratene sollen auf Solidarität hoffen dürfen. Arbeits- und Integrationsunwillige hingegen, sollten keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben, schließt Schock. (Schluss) hn
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OTS0172 2009-11-23/14:31
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NFW0001 0404
09.02.2010 / 11:57:36 / FPÖ Wien
09.02.2010 / 11:45:48 / PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien
08.02.2010 / 19:45:28 / Kleine Zeitung
08.02.2010 / 19:08:30 / Neues Volksblatt