Wien (OTS) - Die OeNB hat auf Ersuchen der Bundesregierung im Zuge der Vergabe von Mitteln aus dem Bankenpaket, eine stichtagsbezogene Statusüberprüfung der Hypo-Alpe Adria vorgenommen, die alle damals vorliegenden Informationen berücksichtigte und auf Basis der von der EU-Kommission definierten Kriterien erfolgt ist.
Die OeNB ging in ihrer Beurteilung davon aus, dass eine zusätzliche Kapitalspritze des bayrischen Mehrheitseigentümers (700 Mio Euro) erfolgt, da dies die Grundvoraussetzung für den Einschuss von Geldern aus dem Bankenhilfspaket durch die österreichische Bundesregierung darstellte. Die Kommission ihrerseits hatte die Situation der Bank ganz ohne dieser Kapitalspritze beurteilt. Festzuhalten ist, dass die OeNB unter dieser Prämisse zum gleichen Ergebnis wie die EU-Kommission gelangt wäre.
Weiters wurde aufgrund der Erkenntnisse der OeNB hinsichtlich schwerwiegender Mängel im Risk-Management der Hypo Alpe Adria, seitens der Eigentümer ein umfassendes "asset screening" initiert, das dieser Tage finalisiert und ein völlig umfassendes Gesamtbild der Situation der Bank liefern wird.
Abschließend ist festzuhalten, dass die Hypo-Alpe-Adria auf Basis der damaligen Erkenntnisse und der zugrundeliegenden Voraussetzungen seitens der OeNB als "not distressed" zu qualifizieren war.
Rückfragehinweis:
~ Oesterreichische Nationalbank Mag. Oliver Huber Tel.: +43-1 404 20/6622 oliver.huber@oenb.at www.oenb.at ~
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0045 2009-11-22/15:38
221538 Nov 09
ONB0001 0195
09.03.2010 / 15:19:46 / Parlamentsklub des BZÖ
09.03.2010 / 13:57:31 / Amt der Kärntner Landesregierung
09.03.2010 / 12:33:04 / ÖVP Bundesparteileitung
09.03.2010 / 11:33:30 / ÖBB Österreichische Bundesbahnen