Wien (OTS/SK) - "Es kann nicht sein, Österreichs Universitäten für die Auswirkungen des deutschen Numerus Clausus büßen zu lassen", betonte SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl heute Samstag. "Platzmangel in Hörsälen und überlaufene Studienrichtungen sind nicht nur das Resultat von Einsparungen der ÖVP-FPÖ-Koalition, sondern auch eine Konsequenz der Numerus-Clausus-Regelung in Deutschland", so Kuntzl. Die Bundesrepublik müsse entweder selbst Regelungen treffen, die benötigte Anzahl an Studienplätzen bereitzustellen, oder mittels Ausgleichszahlungen einen fairen Beitrag leisten, um deutschen Studierenden ein Studium in Österreich zu ermöglichen. Kuntzl appelliert daher an den zuständigen Wissenschaftsminister Hahn, in bilateralen Verhandlungen eine faire Lösung und rechtlich abgesicherte Regelung zu erarbeiten. (Schluss) bg
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