Wien (OTS) - Als Trauertage können der 20. bis 22. November 2009 im Kalender angestrichen werden. An diesen Tagen feiert die rechtsextreme Burschenschaft Olympia ihr 150-jähriges Bestehen in ihrer Bude, in der Hofburg und auf den Straßen Wiens. Die ÖH Uni Wien stellt mit Erschrecken fest, dass der Staat Österreich keinerlei Bedenken hat, diesem rechtsextremen Wahnsinn Repräsentationsräume zur Verfügung zu stellen und nicht einmal daran denkt, dieser deutschnationalen Verbindung Einhalt zu gebieten.
Einladungen der "Olympia" an prominente Holocaustleugner wie David Irving, unfassbare Äußerungen des "Olympia"-Mitglieds und 3. Nationalratspräsidenten Martin Graf gegenüber Ariel Muzicant als "Ziehvater des Linksterrorismus" und Hetze gegen das bestehende Verbotsgesetz durch prominente Mitglieder offenbaren die Stellung der Burschenschaft Olympia weit über dem Abgrund des rechten Randes.
Enge Beziehungen zwischen FPÖ und der Burschenschaft Olympia sind nicht zu leugnen, in beiden Fällen stoßen deren Hirngespinster auf. Die Inhalte der Burschenschaft Olympia provozieren nicht mehr, als Brechreiz.
Die ÖH Uni Wien fordert den Staat und seine RepräsentantInnen auf, endlich zu denken zu beginnen und sich gegen Organisationen, die Antisemitismus, Rassismus, Sexismus und Homophobie verkörpern, zu wenden.
Wir rufen alle Menschen auf, sich an der Demonstration am Freitag den 20.11. um 19.00 Uhr gegen die Burschenschaft Olympia zu beteiligen. Treffpunkt ist die U6 Station Gumpendorferstraße.
Rückfragehinweis: Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Johanna Pisecky: 0680 20 80 370 Elena Barta: 0650 22 12 188
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OTS0209 2009-11-20/12:38
201238 Nov 09
OHW0001 0241
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16.03.2010 / 15:43:20 / ORF