• 12.11.2009, 14:54:46
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Harsche Greenpeace-Kritik an Österreichs Klimapolitik

Versagen der Bundesregierung kommt Steuerzahler teuer zu stehen

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace übte
anlässlich des heute von der Europäischen Umweltagentur in Brüssel
vorgestellten Berichtes zur Erreichung der Kyoto-Ziele heftige Kritik
an der österreichischen Bundesregierung. Österreich wird dem Bericht
zufolge als einziges Land der EU-15 seine Klimaschutz-Ziele nicht
erreichen.

"Die heimische Klimapolitik gleicht einem Scherbenhaufen, dessen
Entfernung dem Steuerzahler äußerst teuer zu stehen kommen wird",
meint Greenpeace-Sprecher Niklas Schinerl dazu. "Denn Österreich hat
inzwischen keine andere Wahl mehr, als sich von der eigenen
Verschmutzung freizukaufen", erläutert der Greenpeace-Mitarbeiter.

Knapp hundert Millionen Tonnen CO2 liegt Österreich innerhalb der
fünfjährigen Kyoto-Phase von 2008 bis 2012 über seinem Klimaziel. Bei
aktuellen Preisen von dreizehn bis fünfzehn Euro pro Tonne CO2 kommt
es somit zu einer Summe von weit über einer Milliarde Euro. Und das
ist deutlich mehr, als jeweils in die letzten beiden Konjunkturpakete
investiert wurde. "Dieser Betrag wird allerdings nicht von den
Verschmutzern selbst bezahlt, sondern einmal mehr auf die
Steuerzahler abgewälzt", kritisiert Schinerl.

Rückfragehinweis:
Attila Cerman, Greenpeace; Tel.: +43 664 3435354
Niklas Schinerl, Greenpeace; Tel.: +43 664 6126704

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRP

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