Utl.: Alle Hochschulpartner am 25. November an einem Tisch - Geld alleine löst Probleme in den Massenstudien nicht =
Wien, 11. November 2009 (ÖVP-PK) "Nur ein konstruktiver Hochschuldialog kann Zukunftslösungen für die Universitäten bringen. Sowohl die Studierendenvertretung als auch Vertreterinnen und Vertreter der Audimax-Besetzer, Experten , Hochschulpartner und die politischen Parteien sind herzlich eingeladen, sich und ihre Ideen aktiv einzubringen", verweist ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Univ. Prof. Dr. Beatrix Karl auf den von Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn initiierten "Dialog Hochschulpartnerschaft" am 25. November. "Wir teilen alle den Befund, dass es insbesondere in den Massenstudien Entwicklungen an den österreichischen Universitäten gibt, auf die wir Antworten brauchen. Nun geht es darum, gemeinsam Lösungen für die Zukunft zu erarbeiten", stellt Karl fest. ****
"Mit der Blockade von Hörsälen und der Verschleuderung von Pflichtbeiträgen zur Unterstützung der Besetzer seitens der ÖH kann es aber nicht getan sein. Vielmehr sind konstruktive Diskussionsbeiträge gefragt", so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin. "Auch Geld alleine kann die Probleme nicht lösen. Es ist klar, dass wir mehr Mittel brauchen werden, um die Qualität an den Universitäten sicherzustellen, aber es bedarf vor allem auch anderer Maßnahmen wie Zugangsregelungen und einer besseren Studienberatung, die auch Teil von Hahns Drei-Schritte-Plan sind", verweist Karl auch darauf, dass es in den kommenden drei Jahren eine Budgetsteigerung um 17 Prozent geben wird und Wissenschaftsminister Johannes Hahn zusätzlich 34 Millionen Euro für Sofortmaßnahmen bereitgestellt hat. "Auch das Ziel, die Mittel für den tertiären Bildungssektor auf zwei Prozent des BIP anzuheben, steht außer Streit", so Karl.
"Wir alle wollen qualitativ hochwertige Universitäten und bessere Studienbedingungen. Daran zu arbeiten sollte das gemeinsame Ziel sein - und nicht berechtigte Anliegen durch utopische sozialromantische Ideologien zu untergraben. Wissenschaftsminister Hahn und die ÖVP verfolgen dabei eine klare Linie, in deren Mittelpunkt Qualität und Leistung stehen. Wir hoffen, dass sich auch die anderen Beteiligten mit konstruktiven Vorschlägen in den Dialog einbringen", schließt Karl.
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