OTS0212   6. Nov. 2009, 13:46

Wiesenthal Institut: Geschäftsführer und Administration verlassen das Institut


Nach dem endgültigen Ausscheiden des Vorsitzenden
Univ.-Prof. Anton Pelinka und weiterer Vorstandsmitglieder des Wiener
Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) beenden auch
Geschäftsführer und Administration ihr Engagement.

Sie sind der Überzeugung, dass ein international herausragendes
Forschungszentrum nur auf Basis der Freiheit der Wissenschaft, der
Orientierung an internationalen Standards und durch den avancierten
Einsatz neuer Technologien verwirklichbar ist. Diese Voraussetzungen
sind für das VWI nicht mehr vorhanden.

GF Dr. Ingo Zechner: "Das Konzept des VWI basiert auf Zielen, die
in der gegebenen Situation nicht umsetzbar sind. Diese Einsicht ist
bitter, aber man darf die Augen vor der Realität nicht verschließen.
Das VWI ist zu einem Spielball der Interessen einzelner
Mitgliedsorganisationen geworden, seine wissenschaftliche
Unabhängigkeit ist nicht länger garantiert."

Zechner hat die Entwicklung des VWI seit 2002 begleitet und war
als langjähriger Mitarbeiter der Israelitischen Kultusgemeinde Wien
federführend an der Planung und Umsetzung dieses Projekts beteiligt.
Auch Georg Kö (Humanities-IT) und Mag.a Else Rieger (PR/Organisation)
werden nicht mehr zur Verfügung stehen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0212 2009-11-06 13:46 061346 Nov 09 NEF0007 0188



Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)
Dr. Ingo Zechner
ingo.zechner@vwi.ac.at
Tel.: +43-1-890 15 14-200

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