• 06.11.2009, 11:51:00
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BZÖ-Widmann: ÖH-Führung ist unfähig, die wirklichen Anliegen der Studenten zu vertreten

Leistungsprinzip muss auf den Unis im Vordergrund stehen

Wien (OTS) - "Völliges Versagen" wirft BZÖ-Wissenschaftssprecher
Abg. Mag. Rainer Widmann der Österreichischen Hochschülerschaft vor.
"Die derzeitige ÖH-Führung ist unfähig, die österreichischen
Studierenden ordentlich zu vertreten und klare Ziele für
Verhandlungen mit dem zuständigen Minister zu formulieren. Nur
linkslinke leistungsfeindliche Gesellschaftskritik zu betreiben wird
die Situation der österreichischen Studierenden nicht verbessern. Die
politisch Verantwortlichen fragen sich zurecht, mit wem sie überhaupt
verhandeln sollen, wenn der ÖH-Vorsitzende ständig wechselt und 90
Prozent der Studierenden nicht hinter der ÖH-Führung stehen. Wenn die
heute führenden Studentenvertreter die politisch Verantwortlichen der
Zukunft sein wollen, dann ist das ein Armutszeugnis für unser Land",
so Widmann.

Der BZÖ-Wissenschaftssprecher fordert, dass auf den Unis das
Leistungsprinzip in den Vordergrund gestellt werden muss. "Wer als
Österreicher ordentlich studiert, soll alle Möglichkeiten der Bildung
und das Recht auf ordentliche Zustände an den Unis haben. Um
ausreichend Studienplätze sicherzustellen, muss man aber nicht nur
das Unibudget erhöhen, sondern auch die Studiengebühren wieder
einführen. Sozial Schwache bekommen diese ohnehin aufgrund der
groszügigen Förderungen rückerstattet. Vordergründig ist jedoch, den
Zustrom von ausländischen Studenten zu bremsen. Es darf nicht weiter
sein, dass tausende deutsche Studenten auf Kosten der
österreichischen Steuerzahler studieren und den österreichischen
Studenten den Platz wegnehmen", erklärt Widmann.

Um den Leistungsgedanken zu fördern, seien auch Zugangsbeschränkungen
in Form einer verpflichtenden Studieneingangsphase bei allen Studien
notwendig. "Wer nach der zweisemestrigen Eingangsphase die
Eignungsprüfung nicht besteht, soll in diesem Fach nicht
weiterstudieren dürfen. Das untermauert auch der jüngste IMAS Report,
wonach 86 Prozent der Österreicher sich für Zugangsbeschränkungen
aussprechen", so Widmann.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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