- 05.11.2009, 12:48:55
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Mittelschüler-Kartell-Verband unterstützt studienorientierte Protestaktionen
Aber Ablehnung ideologisch motivierter Streikmaßnahmen
Wien (OTS) - Der Mittelschüler-Kartell-Verband, ein
Zusammenschluss aus 163 katholischen Studentenverbindungen mit 20.000
Mitgliedern, unterstützt anlässlich des zweiten Uni-Aktionstages die
streikenden Studenten. "Wir haben Verständnis für die
studienorientierten Sorgen und Probleme der Studenten in bestimmten
Studienrichtungen, aber wir lehnen den Versuch der linken
Gruppierungen, diese Anliegen für ideologisch motivierte
Streikmaßnahmen gegen den sogenannten Kapitalismus zu
instrumentalisieren, entschieden ab." so MKV-Vorsitzender
Staatssekretär a.D. Mag. Helmut Kukacka.
Die Ziele des Streiks, nämlich die Verbesserung der
Studienbedingungen für die große Mehrheit der Studenten, werde von
denen gefährdet, die die Proteste dazu missbrauchen, linke Ideologien
zu verbreiten. "Das schadet nur der sachlichen Auseinandersetzung mit
den wirklichen Problemen der Studierenden." ist auch der Bundesobmann
der MKV-Schüler und -Studenten Michael Wilim überzeugt.
Der MKV schließt sich daher folgenden Forderungen der Studierenden
an:
1. Das Behindertengleichstellungsgesetz muss an allen
österreichischen Universitäten umgesetzt werden, um ein
barrierefreies Studieren zu ermöglichen.
2. Weg mit dem intransparenten Anmeldesystem für
Lehrveranstaltungen! Das Anmeldesystem darf keine Hürden schaffen und
muss gleiche Chancen für alle Studierenden bieten.
3. Studieneingangsprüfungen mit einem besseren Betreuungsverhältnis
zwischen Studenten und Lehrenden, damit sich Neustudierende
fundierter orientieren und informieren können.
4. Die Verteilung der Finanzmittel muss auf den individuellen Bedarf
der jeweiligen Studienrichtungen abgestimmt und die individuellen
Pro-Kopf-Kosten gedeckt sein.
5. Alle Wahl- und Pflichtfächer müssen sowohl zwischen verschiedenen
Instituten, als auch Universitäten anrechenbar sein. Das bringt
Flexibilität in die Studienpläne und Studierende erhalten mehr
Spezialisierungsmöglichkeiten.
6. Verbesserung der Arbeitsbedingungen des gesamten Lehrpersonals.
Dadurch wird die Qualität und Kontinuität der Forschung gesichert.
Rückfragehinweis:
Gottfried Forsthuber
0699 133 00 140
[email protected]
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