- 03.11.2009, 14:52:55
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Neuer Standard für E-Rechnung bringt Vorteile für jeden
Ab sofort profitieren Versender und Empfänger gleichermaßen von strukturierten elektronischen Rechnungen
Wien (OTS/PWK830) - Projekt E-Rechnung: Mit dem neuen
E-Rechnungsstandard ebInterface 3.0 profitiert ab sofort jedes
Unternehmen vom Versand strukturierter E-Rechnungen. Neu dabei ist,
dass der Rechnungsempfänger das strukturierte Dateiformat direkt in
seine Buchhaltung einlesen kann und so das gesamte
Einsparungspotential der E-Rechnung ausgeschöpft wird. ebInterface
3.0 wurde von der österreichischen IT-Standardisierungs-Organisation
Austria Pro im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich und des BMWFJ
als offener technischer Standard entwickelt und ist ab sofort
kostenlos erhältlich. Von dem neuen Angebot profitieren auch
Österreichs Ein-Personen sowie Klein- und Mittelunternehmen: die
Online-Plattform epunet, bei der KMUs sämtliche Geschäftsprozesse
online abwickeln können, unterstützt den neuen Standard und
ermöglicht so auch kleineren Unternehmen, von der strukturierten
E-Rechnung zu profitieren.
Rund zwei Drittel der österreichischen Unternehmen haben schon
einmal elektronische Rechnungen erhalten und mit 33% wird die Zahl
jener, die E-Rechnungen selbst versenden, immer größer (Quelle:
E-Business Umfrage WKÖ, Dezember 2008). Ein großer Teil davon begnügt
sich bisher allerdings mit dem Versenden digital signierter
pdf-Dokumente. Dies ist zwar für den Rechnungsversender praktisch und
aus rechtlicher Sicht auch völlig in Ordnung, der Rechnungsempfänger
wird aber um den größten Teil der Einsparungsmöglichkeit durch die
E-Rechnung gebracht.
"Wirkliches Sparen für jeden ist beim elektronischen
Rechnungsversand erst mit der strukturierten E-Rechnung möglich", so
Gerhard Laga, Arbeitskreisleiter E-Rechnung bei Austria Pro und
Leiter des E-Center der Wirtschaftskammer Österreich. "Denn hier
spart nicht nur der Versender Porto und Ausdruck. Auch der Empfänger
kann das strukturierte Dateiformat nun direkt in sein
Buchhaltungsprogramm einlesen, weiterverarbeiten und anschließend
archivieren. So lässt sich das gesamte Einsparungspotenzial der
E-Rechnung voll ausschöpfen."
Strukturierte E-Rechnung nützt Versender UND Empfänger
Der neue E-Rechnungsstandard ebInterface 3.0 basiert auf dem XML
Datenformat, das den Austausch strukturierter Daten zwischen
Unternehmen über das Internet möglich macht. So wird der
elektronische Rechnungskreislauf erstmals ohne Brüche geschlossen
(siehe Grafik).
Alle erforderlichen Rechnungsinformationen, wie Rechnungsdatum,
fortlaufende Nummer, Rechungsaussteller, Empfängerdaten,
Rechnungsbetrag, Steueranteil usw. werden von der
Buchhaltungsanwendung automatisch erkannt, direkt eingelesen und
weiterverarbeitet.
Der Versender erstellt die Rechnung an seinem Computer und schickt
sie direkt als digital signiertes XML-Dokument an den Empfänger,
lästiges Ausdrucken und Kuvertieren sowie Porto entfallen. Der
Empfänger kann die empfangene Rechnung direkt an seinem Computer
weiterbearbeiten (z.B. kontrollieren und zur Zahlung freigeben) und
archivieren, das mühsame und zeitaufwändige Abtippen und Eingeben ins
System entfallen. Auch die Weitergabe der Daten an den Buchhalter
oder Steuerberater wird so optimiert.
Spezielle Angebote für KMUs machen E-Rechnung für jeden
interessant
In die technische Entwicklung des E-Rechnungs-Standards sind die
führenden IT-Unternehmen des Landes eingebunden. Wie bei allen von
Austria Pro entwickelten E-Business-Standards handelt es sich beim
neuen E-Rechnungsstandard ebInterface um einen offenen
Dokumentenstandard, der in unterschiedliche E-Business-Anwendungen
integriert werden kann.
Die ersten Anwendungen sind bereits auf dem Markt verfügbar: Mit
der Online-Plattform epunet steht erstmals auch eine günstige
Variante für KMU zur Verfügung. epunet macht die mobile Verwaltung
aller Geschäftsprozesse ohne Installation einer Software um eine
monatliche Grundgebühr von 12 Euro möglich, auch die digitale
Signatur ist hier bereits integriert. Größere Unternehmen, die auf
die Software von Anbietern wie BMD oder MESONIC setzen, profitieren
ebenfalls bereits von der Integration des neuen Standards in deren
Finanzbuchhaltungs- und ERP Softwareprodukte (siehe Liste unten).
Breite Zustimmung zum neuen strukturierten E-Rechnungsstandard
kommt auch vom Bundesministerium für Finanzen. E-Rechnungen an den
Bund sollen schon bald nur mehr in diesem strukturierten Dateiformat
angenommen werden, wie aus dem BMF zu vernehmen ist.
"Software-Unternehmen, die diesen offenen technischen Standard
ebenfalls nutzen und ihren Kunden einen die Erstellung oder
Verarbeitung strukturierter elektronischer Rechnungen anbieten
wollen, können sich jetzt direkt an Austria Pro (www.austriapro.at)
wenden", so Gerhard Laga.
Über Austria Pro:
Austria Pro ist die österreichische IT-Standardisierungs
Organisation. Ihre Aufgabe ist die Entwicklung offener elektronischer
Standards für österreischische E-Business Lösungen und Anwendungen.
Elektronische Standardisierung - also offene Standards, auf deren
Basis E-Business-Anwendungen aufbauen - werden nach Einschätzung der
EU in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen und entscheidend für
die positive Wirtschaftsentwicklung in einem Land sein. Austria Pro
betreibt zu zahlreichen aktuellen Themen der elektronischen
Standardisierung permanente Arbeitskreise, in denen Anbieter, User,
Entwickler, Berater und Vertreter der öffentlichen Verwaltung
gemeinsam an Lösungen arbeiten. Weitere Informationen finden Sie auf
www.austriapro.at
Grafik:
Die strukturierte elektronische Rechnung (grün) ermöglicht endlich
den elektronischen Rechnungkreislauf ohne mediale Brüche.
Während bei der Papierrechnung (rot) viel Zeit und Geld durch
Ausdruck, Versand, Portogebühren und Bearbeitung verloren geht,
bleibt dem Empfänger auch bei der (hoffentlich digital signierten)
pdf-Rechnung (gelb) die händische Rechnungserfassung nicht erspart.
Die strukturierte E-Rechnung dagegen wird gleich im
weiterverarbeitbaren Format geliefert.
Im Anhang finden Sie eine Auswahl der AUSTRIAPRO
Mitgliedsunternehmen, die in ihren Finanzbuchhaltungs- und ERP
Softwareprodukten ebInterface 3.0 unterstützen:
A.S.E. Ebner & Partner GmbH (ASE Workgroups Professional)
Avenum Technologie GmbH (Avedium)
Blue Monkeys GmbH (epunet)
BMDSYSTEMHAUS GESMBH (BMD NTCS)
BDC EDV-Consulting GmbH (Software zur Signatur und Verifikation von
elektr. Rechnungen: "hotInvoice" und "hotBill")
EBPP Electronic Bill Presentment and Payment GmbH (e-Rechnung Mail)
Infoworx Haindl & Co KEG (Infoworx Suite 2008)
INVARIS Informationssysteme GmbH (INVARIS DOCUMENT COMPOSITION SYSTEM
(DCS) 8.5)
MESONIC Datenverarbeitung GmbH (Programmodul WINLine eBilling:
WINLine 8.6 (2001), Corporate WINLine 8.6 (2001) )
Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter
www.ebinterface.at (JR)
Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im
AOM/Original Text Service, sowie über den Link "Anhänge zu dieser
Meldung" unter http://www.ots.at
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Austria Pro
Dr. Gerhard Laga
Tel.: +43 (0)5 90 900-4203
E-Mail: [email protected]
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