- 02.11.2009, 15:34:11
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SJ-Moitzi zu Faymann: So sieht Solidarität nicht aus!
Ob Regelung oder Beschränkung macht keinen Unterschied
Wien (OTS) - "Eine Solidaritätserklärung mit den Studierenden
abzugeben und wenige Tage später Zugangsbeschränkungen zu
verteidigen, zeugt nicht von besonderer Glaubwürdigkeit", so reagiert
Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich
(SJÖ), auf die jüngsten Aussagen von Bundeskanzler Werner Faymann.
Der derzeitige, bereits fast zwei Wochen anhaltende Protest der
Studierenden ist zwar vielschichtig, richtet sich aber in großem Maße
gegen jegliche Zugangsbeschränkungen. "Ich habe überhaupt kein
Verständnis dafür, dass der Kanzler bei einer der zentralsten
Forderungen die Studierenden vor den Kopf stößt" so Moitzi.
Die Regierung müsse jetzt endlich die nötigen Budgetmittel
aufstellen, um den eklatanten Platzmangel an den Universitäten zu
beenden anstatt den Uni-Zugang zu beschränken, fordert Moitzi: "Wir
brauchen nicht weniger, sondern mehr Studierende an den
Universitäten. Zugangsbeschränkungen haben negative Effekte auf die
in Österreich ohnehin viel zu geringe AkademikerInnenquote und sind
sozial ungerecht." Ob Regelung oder Beschränkung mache keinen
Unterschied, so Moitzi. "Es kann doch nicht sein, dass tausende
Studierende die größte Bildungsdebatte seit Jahren lostreten und der
Bundesregierung nichts besseres einfällt, als darüber zu streiten,
wie man den Zugang reglementiert", kritisiert Moitzi abschließend.
Rückfragehinweis:
Philipp Lindner, SJÖ-Pressesprecher, 0699/81 25 22 41
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