• 30.10.2009, 11:41:18
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StR. Ludwig eröffnete das StudentInnenwohnheim Kandlgasse

Erstes gefördert errichtetes Passivhaus in Wien-Neubau

Wien (OTS) - Eine innovative Bleibe für wissensbegierige junge
Menschen hat das Österreichische Siedlungswerk (ÖSW) in der
Kandlgasse 30 errichtet. Vom Österreichischen Austauschdienst (ÖAD)
betrieben, wurde dieses StudentInnenwohnheim am Donnerstag, den 29.
Oktober, durch Wohnbaustadtrat Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig
im Rahmen eines Festakts offiziell an die BewohnerInnen übergeben.
"Ganz besonders freut mich, dass es sich dabei um das erste
geförderte Passivhaus im 7. Bezirk handelt. Wien verfügt weltweit
über die höchste Dichte an mehrgeschossigen Passivhäusern. Im
geförderten Wiener Wohnbau haben Innovation und energieeffiziente
Technologien einen besonders hohen Stellenwert. Es ist deutlich zu
erkennen, dass der Lenkungseffekt greift, der in Wien durch hohe
energetische Qualitätsvorgaben sowie neue und höhere Förderungen
gesetzt wurde", betonte Wohnbaustadtrat Vizebürgermeister Michael
Ludwig.****

Nach den Plänen des Architekturbüros atelier 4 architects wurden
in der Kandlgasse 105 Heimplätze errichtet. Für das innovative
Projekt erhielt das ÖSW im Vorjahr den Klimaschutzpreis KLIP 7 des
Bezirks Wien-Neubau. Bei Gesamtbaukosten von rund 6,6 Millionen Euro
wurde das Projekt von der Stadt Wien mit Fördermitteln in Höhe von
2,11 Millionen Euro unterstützt. Baubeginn war im April 2008.

Hochwertige Ausstattung und Verwendung recyclebarer Materialen

In dem Projekt gibt es überwiegend Einzelzimmer inklusive
Küchenblock, Bad und WC sowie Wohneinheiten, bei denen jede/r
BewohnerIn über ein eigenes Zimmer verfügt und die Nebenräume wie
Bad, WC und Küche mit anderen geteilt werden. Das Gebäude wird durch
ein zentral gelegenes Stiegenhaus samt behindertengerechtem Aufzug
erschlossen. Die allgemein genutzte Erdgeschosszone ist transparent
und offen, die großzügig gestalteten Gemeinschaftszonen sollen die
Kommunikation unter den BewohnerInnen fördern. Als
Gemeinschaftsbereiche gibt es eine Terrasse, einen Garten sowie im
Untergeschoss einen natürlich belichteten Fitnessraum.

ÖSW-Vorstand Michael Pech zu den ökologischen Vorzügen des
Projektes: "Studentinnen und Studenten sind Planerinnen und Planer
der Zukunft und Multiplikatoren für die Verbreitung innovativer
Technologien. Das Studentenheim in der Kandlgasse wird damit
modernes, energieökonomisches Denken fördern." Die
Photovoltaikanlage, die auf dem Dach des Gebäudes unter optimaler
Ausrichtung die Sonnenenergie nutzbar macht, zeichnet das neue
Vorzeigeprojekt des siebten Bezirkes zusätzlich aus. Die ökologischen
Aspekte dieses Projektes werden durch vorwiegende Verwendung von
natürlichen, langlebigen Materialien wie Holz-Alufenstern sowie
Holzböden in den Zimmern unterstrichen. Außerdem werden recyclebare
Materialien eingesetzt.

Das StudentInnenheim Kandlgasse ist in unmittelbarer Nähe zur
Wiener Hauptbibliothek gelegen und mit der U-Bahnlinie U6 sowie mit
den Straßenbahnlinien 5 und 49 und der Autobuslinie 48A zu erreichen.

Die Stadt investiert weitere 80 Millionen Euro in die
Errichtung von Passivhäusern

Aktuell werden in Wien 19 weitere Projekte in Passivhausbauweise
mit insgesamt 2.037 Wohneinheiten gefördert errichtet oder befinden
sich bereits in Planung. Bei Gesamtbaukosten von rund 290 Millionen
Euro betragen die Fördermittel seitens der Stadt rund 80 Millionen
Euro.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) da

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   Christiane Daxböck
   Mediensprecherin Vbgm. Dr. Michael Ludwig
   Telefon: 01 4000-81869
   E-Mail: [email protected]

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