• 30.10.2009, 09:53:02
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BMVIT präsentiert Leistungsschau der Österreichischen NANO Initiative

"NANO: Wissenschaft. Wirtschaft. Wirkung. 09" am 9. November im Tech Gate Vienna

Wien (OTS/BMVIT) - Die Forschung am "Kleinsten" hat riesige
Wirkung. Das zeigt die Veranstaltung "NANO: Wissenschaft. Wirtschaft.
Wirkung. 09", die am Montag, 9. November, im Tech Gate Vienna
stattfinden wird. Dabei wird das Bundesministerium für Verkehr,
Innovation und Technologie (BMVIT) die bisherigen Erfolge der NANO
Initiative präsentieren - eines Programms, das die nanotechnologische
Forschung und Entwicklung in Österreich fördert. Fünf Jahre nach
Start der Initiative im Jahr 2004 sind bereits mehr als 480
wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht und mehr als 30
Patente und Erfindungen angemeldet. Ebenso sind beispielsweise
bereits neue Produkte zur Reinigung von Oberflächen und neue
hochwertige nano-beschichtete Werkzeuge am Markt zu finden. Seit dem
Jahr 2004 wurden 50 Millionen Euro für hochkarätige Forschung und
wirtschaftnahe Entwicklung seitens des BMVIT investiert. Bis 2010
werden es insgesamt 68 Mio. Euro sein. ****

"Die Schlüsselfaktoren für mehr Wirtschaftswachstum und mehr
Beschäftigung sind Forschung, Technologie und Innovation", betont
Infrastrukturministerin Doris Bures. "Die angewandte, wirtschaftsnahe
Forschungsförderung hat die stärkste Hebelwirkung. Durch die Nähe zum
Markt ist der Abstand von Förderung zur Produktion sehr kurz. Was
heute entwickelt wird, soll morgen am Markt sein." Im Rahmen der NANO
Initiative wurde in Projekte mit hohem Marktpotential investiert,
damit habe man für österreichische Unternehmen entscheidende
Wettbewerbsvorteile geschaffen, die in Zeiten wirtschaftlicher
Herausforderungen von besonderem Wert sind.

Leistungsschau der NANO Initiative

Was genau Österreichs Unternehmen und Forschungseinrichtungen in
diesem Bereich bislang geleistet haben, zeigt das BMVIT am Montag, 9.
November, bei der Leistungsschau "Nano: Wissenschaft. Wirtschaft.
Wirkung. 09" im Tech Gate Vienna (1220 Wien, Donau City Straße 1).
Vorträge, Präsentationen, Podiumsdiskussionen und Networking bieten
dabei von 10 Uhr bis 18 Uhr die Gelegenheit, die bisherigen Erfolge
der Initiative im Detail kennen zu lernen.

Mit der NANO Initiative werden derzeit u. a. acht Verbundprojekte
gefördert: ISOTEC, NANOCOAT, NanoComp, Nano-HEALTH, NILaustria, NSI,
PHONAS und PLATON. In ihnen arbeiten mehr als 200 Unternehmen und
Forschungseinrichtungen gemeinsam an Innovationen. Die strategische
Koordinierung der Verbundprojekte obliegt der österreichischen
Forschungsförderungsgesellschaft FFG.

Die Nanotechnologie ist eine junge Forschungsdisziplin, die sich mit
der kontrollierten Manipulation atomarer Strukturen befasst. Sie ist
Impulsgeber für zukunftsweisende Innovationen - vom Bereich der Optik
über die Kunststoff- bis hin zur Lebensmittelindustrie und Medizin.
Nanotechnologie liefert die Grundlagen für immer kleinere
Datenspeicher mit immer größerer Speicherkapazität, für hochwirksame
Sensoren und Filter in der Umwelttechnologie sowie für
photovoltaische und solarthermische Applikationen. Ebenso sind
Werkstoffe, aus denen sich in der Automobil- und Luftfahrtindustrie
ultraleichte Motoren und Karosseriebauteile fertigen lassen, oder
Materialien mit optimierter Bruchfestigkeit und keramische
Oberflächenveredelungen Beispiele für die zahlreichen
Einsatzmöglichkeiten von Nanotechnologie. Auch für neue schonende
Diagnostik- und Therapieverfahren, die zielgenauer auf den Patienten
abgestimmt sind und langfristig zu einer kostengünstigeren Medizin
führen werden, ist die Weiterentwicklung der Nanotechnologien
maßgeblich.

Die Österreichische NANO Initiative

Die NANO Initiative ist ein mehrjähriges Förderungsprogramm für
Nanowissenschaften und Nanotechnologien in Österreich. Sie
koordiniert Maßnahmen auf nationaler Ebene und wird unter der
Federführung des BMVIT gemeinsam von mehreren Ministerien,
Bundesländern und Förderstellen getragen. Ziele sind unter anderem
die Stärkung und Vernetzung der österreichischen NANO-Akteure in
Wissenschaft und Unternehmen, die Schaffung kritischer Massen und
somit die Sicherstellung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.

Einladung und weitere Information unter:

www.nanoinitiative.at oder www.ffg.at.

Mag. Dr. Margit Haas
FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft GmbH Bereich
Thematische Programme Programmleitung Österreichische NANO Initiative
Sensengasse 1, A-1090 Vienna
T: + 43 - (0)577 55 5080
E [email protected]

PR&D - Public Relations für Forschung & Bildung
Campus Vienna Biocenter 2 1030 Wien
T +43 (0)1 505 70 44 E [email protected]
W http://www.prd.at

Rückfragehinweis:
Pressesprecherin, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121

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