• 29.10.2009, 11:58:12
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ÖGB-Oberhauser: BV an Med. Universität endlich verhandeln

Weitere Verzögerung durch den Rektor würde zu Lasten der PatientInnen gehen

Wien (OTS/ÖGB) - "Mir fehlt dafür jedes Verständnis. Da spielt
ein Rektor mit den Beschäftigten und den PatientInnen", kritisiert
Dr. Sabine Oberhauser, Vorsitzende der ARGE-ÄrztInnen und
ÖGB-Vizepräsidentin, die Verschleppung konstruktiver Gespräche über
die Betriebsvereinbarung für die ÄrztInnen an der Medizinischen
Universität Wien (MUW). Die Betriebsvereinbarung läuft mit Ende des
Jahres aus.++++

Die Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste für die ÄrztInnen an der
MUW sind in dieser Betriebsvereinbarung geregelt. Oberhauser: "Wenn
der Rektor nicht endlich Konstruktivität zeigt und ernsthaft
verhandelt, ist bereits ab dem Neujahrstag eine gute
Patientenbetreuung auf legaler Basis nicht mehr möglich." Nach dem
Gesetz dürfen ÄrztInnen nicht länger als 48 Stunden die Woche
arbeiten. Damit kann eine gute Patientenbetreuung nicht aufrecht
erhalten werden. Derzeit arbeiten die ÄrztInnen durchschnittlich 60
Stunden. Ohne Betriebsvereinbarung wäre das illegal. Oberhauser: "Ich
hoffe doch nicht, dass der Rektor die ÄrztInnen in die Illegalität
drängt. Denen geht es um die bestmögliche Betreuung der
PatientInnen."(ff)

Rückfragehinweis:
ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Franz Fischill, Tel.: (++43-1) 534 44/510 DW, Fax: (++43-1) 533 52 93, Mobil: 0664/814 63 11, http://www.oegb.at

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