Wien (OTS/PWK801) - Als eine "gute Wahl für Österreich und für
die EU" bezeichnet Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl die
Nominierung von Wissenschaftsminister Johannes Hahn als nächsten
österreichischen EU-Kommissar: "Mit den Themen Wissenschaft,
Forschung und dem Hochschulbereich hat Johannes Hahn ausgewiesene
Zukunftsressorts betreut und wichtige Akzente für den
Wirtschaftsstandort Österreich gesetzt", betont Leitl. So habe Hahn
den sogenannten Bologna-Prozess zur Einführung einer einheitlichen
Studienstruktur in ganz Europa massiv forciert und in der Regierung
stets und vehement für den Schwerpunkt Forschung in der Regierung
gekämpft.
Hahn verfüge nicht nur über eine langjährige politische Erfahrung,
sondern auch über unternehmerisches Know-how, das gerade in den
derzeitigen wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders wichtig ist.
"Mit Hahn hat Österreich alle Chancen, auch in Zukunft ein
Schlüsseldossier in der EU-Kommission zu besetzen, in dem die Weichen
für eine erfolgreiche Zukunft der Betriebe in Österreich und ganz
Europa gestellt werden. Diese Chancen gilt es nun durch geschickte
Verhandlungen des Bundeskanzlers mit Kommissionspräsident José Manuel
Barroso in die Realität umzusetzen."
Am wichtigsten sei es, so der Wirtschaftskammer-Präsident, dass
die europäische Wirtschaft nach der tiefen Krise der vergangenen
Monate rasch wieder auf die Beine kommt. "Dazu bedarf es auf
europäischer Ebene einer gezielten Wachstumsstrategie, die auf die
Förderung von Forschung, Bildung und Innovation setzt. Hahn kann dazu
viel Sachkenntnis und Know-how einbringen." (SR)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Stabsabteilung Presse
Mag. Sabine Radl
Tel.: Tel.: 0590900/DW 3590
sabine.radl@wko.at
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OTS0162 2009-10-27/13:05
271305 Okt 09
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