• 23.10.2009, 15:50:53
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ÖH: Studierende geben Warnzeichen

Bundesvertretung fordert Wissenschaftsminister Hahn zum Handeln auf

Wien (OTS) - Seit gestern besetzten Studierende das AudiMax der
Universität Wien. Sie geben damit ein klares Statement gegen die
Politik der Regierung . Die ÖH-Bundesvertretung zieht zufrieden erste
Bilanz: "Tausende Studierenden haben bewiesen, dass sie genug von
Hahns Politik haben", sagen Sigrid Maurer und Thomas Wallerberger vom
Vorsitzteam. "Die Studierenden haben sich versammelt und ihren Unmut
kund getan." Auch für die nächste Woche sind Protestaktionen geplant.

Die StudentInnen widerlegen seit gestern auf eindrucksvolle Weise ein
Klischeebild: Dass sie Veränderungen an den Universitäten
gleichgültig hinnehmen. Ständig erhalten die Wiener DemonstrantInnen
Unterstützung: aus Graz, Klagenfurt und Salzburg. Auch aus der
Schweiz und Deutschland kommen Solidaritätsbekundungen.

Minister Hahn soll dieses Warnzeichen endlich ernst nehmen und sich
mit den StudierendenvertreterInnen an einen Tisch setzen. An
Tagesordnungspunkten mangelt es nicht: nein zu Studiengebühren, nein
zu Zugangsbeschränkungen, nein zur Verschulung der Studiengänge an
den Unis und ein Ende der prekären Dienstverhältnisse für
LektorInnen. Es braucht endlich die versprochenen zwei Prozent des
BIP für unser Bildungssystem!

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Alexander Dworzak, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
mailto: [email protected]
http://www.oeh.ac.at

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