- 21.10.2009, 12:06:18
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Bures: Klares Bekenntnis zum Ausbau der Schiene - ÖBB muss Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden
Wien (OTS/SK) - Verkehrsministerin Doris Bures sieht eine klare
Absicht, warum diese Debatte um die ÖBB vom BZÖ vom Zaun gebrochen
wurde: Eine österreichische Marke, ein Unternehmen werde permanent
kritisiert und schlecht gemacht. Man möchte das Unternehmen ÖBB
nachhaltig ruinieren, um es danach billig, am besten an Freunde,
verscherbeln zu können. "Dieses System wird es aber mit den
Sozialdemokraten in der Regierung nicht geben", so Bures heute,
Mittwoch, im Nationalrat. ****
"Ja, es gibt Probleme in den ÖBB, die wir diskutieren und meistern
müssen", erklärt Bures. Die ÖBB müsse pünktlicher und
kundenfreundlicher werden. Daran werde das Management der ÖBB
gemessen. "Traurig ist, dass das BZÖ, ein bisschen begleitet von der
ÖVP, die ÖBB permanent kritisiert, obwohl gerade die Minister und
Politiker aus den Reihen des BZÖ und der ÖVP die Verursacher der
Probleme sind, die die ÖBB heute zu meistern haben. Sieben Jahre
wurden die ÖBB totgespart und durch Spekulationen 600 Millionen Euro
in den Sand gesetzt. Zum Glück ist diese Zeit vorbei", so die
Verkehrsministerin. Bures forderte den Regierungspartner und die
Opposition auf, zu den Investitionen in die Infrastruktur der ÖBB zu
stehen und nicht "wie Heckenschützen" gegen das Unternehmen und den
Schienenausbau zu agieren.
"Ich stehe zur ÖBB. Denn die ÖBB hat auch ein Gesicht - 40.000
Menschen arbeiten täglich hart und geben ihr Bestes zum Wohle der
Fahrgäste, das ist das Gesicht der ÖBB", so Bures. Auch würden dank
der ÖBB jedes Monat neun Millionen Tonnen Güter auf der Schiene
transportiert. Damit würden im Vergleich zum Transport auf der Straße
3,4 Millionen Tonnen an CO2 eingespart. "Das ist das größte
Klimaprojekt der Gegenwart und der Zukunft", lobte die
Verkehrsministerin.
"Ich stehe für das größte Investitionsvolumen der 2. Republik, denn
dies sichert Arbeitsplätze, sichert ein modernes Schienennetz für den
Güter- und Personenverkehr, ermöglicht die Renovierung von 100
Bahnhöfen, macht die Bahnübergänge sicherer und die Verbindungen
schneller. Als Verkehrsministerin stehe ich zur ÖBB, für eine moderne
Infrastruktur und für den von uns eingeschlagenen Weg, damit die ÖBB
den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird", erklärte Bures
abschließend. (Schluss) mw
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