- 19.10.2009, 14:23:29
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80 Jahre nach dem Schwarzen Freitag: Gibt es Lehren aus den Krisen? Heute 17 Uhr: Prammer lädt Experten ins Palais Epstein
Wien (PK) - Im September 2008 ging mit "Lehman Brothers" eine der
größten Investmentbanken der Welt in Konkurs, was eine Banken- und
Finanzkrise und in weiterer Folge eine globale Krise der
Realwirtschaft mit Produktionseinbrüchen, Arbeitslosigkeit und
Firmenzusammenbrüchen auslöste. Die Dimension dieser Krise, deren
Folgen noch lange spürbar sein werden, ruft bei vielen Journalisten,
Ökonomen, Historikern und Zeitgenossen Erinnerungen an den "Schwarzen
Freitag" im Oktober 1929 hervor. Damals hatten Kursstürze an der New
Yorker Börse Bankenzusammenbrüche nach sich gezogen, was zu
Weltwirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit und in die Depression
der dreißiger Jahre mit katastrophalen Folgen für die Demokratie
führte.
Ist der Vergleich der Ereignisse in den Jahren 1929 und 2008 zulässig
und sinnvoll? - Wurden aus der Weltwirtschaftskrise die richtigen
politischen Lehren gezogen? - Wie viel Freiheit oder Regelung braucht
der Markt? - Antworten auf diese Fragen suchen Experten heute
Nachmittag bei einer Podiumsdiskussion unter dem Titel "80 Jahre nach
dem "Schwarzen Freitag": Gibt es Lehren aus den Krisen?".
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer wird die vom
"WirtschaftsBlatt" organisierte Veranstaltung um 17 Uhr im Palais
Epstein eröffnen.
Am Podium werden der Vorstand der Wiener Börse, Heinrich Schaller,
Univ.-Prof. Franz Hörmann (WU Wien), Motivforscherin Sophie Karmasin
und der Ökonom Thomas Zotter (Arbeiterkammer Wien) Platz nehmen. Für
die Moderation der Debatte sorgt "WirtschaftsBlatt"-Chefredakteur
Wolfgang Unterhuber. (Schluss)
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