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OTS0116   9. Okt. 2009, 11:43

BZÖ-KO Scheuch: Galerie des Kärntner Landhauses steht der Kunst immer ohne Vorgaben offen

SPÖ will Künstlern nur Raum geben, wenn Sie ihren Zwecken nützlich sind


"Die Aussage von SPÖ-Chef Reinhard Rohr, dass
Landtagspräsident Josef Lobnig durch die Fotoausstellung über
Nordkorea der Verherrlichung totalitärer Regime die Tore des
Landhauses öffnet, ist wohl mehr als entbehrlich. Die Bevölkerung
ist mündig genug, sich selbst ein Bild darüber zu machen", erklärte
heute BZÖ-Klubobmann Kurt Scheuch, der auch darauf verwies, dass die
Kärntner Abgeordneten in der letzten Sitzung des Kärntner Landtages -
nach dem ihnen die Einladung der Ausstellung schon vorlag - dem
Künstler Bogner bei dessen Vorstellung großen Applaus spendeten.

Lobnig stelle Künstlern immer wieder die Räumlichkeiten der Galerie
des Kärntner Landhauses zur Verfügung, und dies natürlich ohne
Zensur. "Die SPÖ sieht dies naturgemäß anders, nämlich immer genauso
wie es der Partei gerade nützlich erscheint. Geht es um
Beschimpfungen Kärntens oder unseres verstorbenen Landeshauptmannes,
so wird die Freiheit der Kunst beschworen", so Scheuch. Auch der
kürzlich vergebene Kulturpreis der Stadt Villach an die Konsensgruppe
habe einmal mehr das Kunstverständnis der Sozialdemokraten
dokumentiert. "Da versuchte man der Bevölkerung wirklich weiß zu
machen, dass die Ortstafel-Causa etwas mit Kunst zu tun hat. Die
veröffentlichte Meinung deckt sich jedoch nicht mit der öffentlichen
und die SPÖ ist mit ihrem Ohr meilenweit von der Bevölkerung
entfernt", ist Scheuch überzeugt.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0116 2009-10-09 11:43 091143 Okt 09 BZK0004 0233



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