- 05.10.2009, 11:04:54
- /
- OTS0096 OTW0096
Umweltdachverband zu neuem ÖBB-Skandal: BM Bures muss Verlagerungspläne von Schiene auf Straße sofort stoppen!
Wien (OTS) -
- ÖBB-Pläne machen Klimaschutzziele zunichte
- Umweltfeindliche Verkehrsprojekte im Ressort von BM Bures
ausmerzen
"Verkehrsministerin Doris Bures muss jetzt sofort handeln und die
Pläne der Rail Cargo Austria, Güter nicht mehr mit ÖBB-Zügen, sondern
per Lkw zu transportieren, sofort stoppen", verlangt Gerhard
Heilingbrunner, Präsident des Umweltdachverbandes.
20.000 zusätzliche Lkws auf der Straße bedeuten Ende für Klimaschutz
in Österreich
"Das Kyoto-Ziel ist für Österreich schon jetzt in weiter Ferne -
zurzeit liegen wir 24 % über dem Zielwert. Der Verkehr ist dabei
Österreichs größtes Sorgenkind. Wenn jetzt im nächsten Jahr allein in
der Steiermark 20.000 zusätzliche Lkws durchs Land rollen, bedeutet
das das endgültige Ende für den Klimaschutz in Österreich", so
Heilingbrunner.
AUS für Koralm-, Brennerbasistunnel und unnötige Straßenprojekte
gefordert
Der Umweltdachverband appelliert an BM Bures, die
Einsparungspotenziale in ihrem Ressort sofort sicher zu stellen und
umweltschädliche Verkehrsprojekte unverzüglich zu streichen. "Für
Tunnelprojekte, wie den völlig entbehrlichen Koralmtunnel oder den
Brennerbasistunnel fällt sowieso jegliches "öffentliche Interesse"
weg, jetzt erst Recht, wenn die ÖBB plant, den gesamten
Gütertransport auf die Straße zu verlagern", so Heilingbrunner. Der
UWD fordert nun das endgültige AUS für Koralm- und
Brennerbasistunnel, sowie für millionenschwere Straßenprojekte, wie
etwa die A26-Westring in Linz und die S 31 Schnellstraße, die die
Klimaschutzziele torpedieren, ökologisch sensible Gebiete zerstören,
die Gesundheit der Bevölkerung beeinträchtigen und den Staatshaushalt
bis zur Handlungsunfähigkeit verschulden.
Umweltfeindliche, Steuergeld vernichtende Infrastrukturprojekte
sofort streichen!
"Außerdem fordern wir das AUS für das 220 Millionen teure
"Donaukanal"-Projekt der via donau zwischen Wien und Bratislava.
Bures muss im Verkehrsressort für derartige geld- und
umweltvernichtende Projekte jegliche Mittel - die sie ohnehin nicht
hat - unverzüglich streichen, weil dieses Projekt vor allem auch für
die Schifffahrt völlig daneben ist", so Heilingbrunner. "BM Bures
muss jetzt rasch handeln, sonst wird sie zur "Megaschulden-Doris".
Der Umweltdachverband wird eine Liste von umweltschädlichen und
Steuergeld vernichtenden Projekten erarbeiten, die vom
Verkehrsministerium und von Frau BM Doris Bures subventioniert
werden", so Heilingbrunner abschließend.
Rückfragehinweis:
Umweltdachverband
Dr.in Sylvia Steinbauer, Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 01/40 113-21
mailto:[email protected], http://www.umweltdachverband.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OGN






