OTS0138 / 01.10.2009 / 11:25 / Channel: Politik / Aussender: SPÖ-Parlamentsklub
Stichworte: Bildung / Kuntzl / SPÖ / Universitäten


Uni-Start - Kuntzl: SPÖ sorgt für Verbesserungen für Studierende und Mittelbau

Utl.: Absage an Wiedereinführung der Studiengebühren - UG-Novelle 2002 bringt viele Verbesserungen =


   Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Uni-Start betonte
SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl heute, Donnerstag gegenüber
dem Pressedienst der SPÖ: "Ich wünsche allen Studierenden ein
erfolgreiches neues Studienjahr. Die SPÖ hat mit ihrer Initiative
bereits vor einem Jahr dafür gesorgt, dass die unsozialen
Studiengebühren endlich abgeschafft wurden." Eine Wiedereinführung
der Studiengebühren, die von der ÖVP und von Wissenschaftsminister
Hahn immer wieder gefordert wird, "kommt für die SPÖ sicher nicht in
Frage. Denn wir stehen für einen freien Bildungszugang, um die im
Regierungsprogramm festgeschriebene Erhöhung der AkademikerInnenquote
auch erreichen zu können. Neue finanzielle Hürden sind sicher kein
geeignetes Instrument, um mehr Menschen zum Studieren zu bringen", so
Kuntzl. Die SPÖ-Wissenschaftssprecherin verwies auch darauf, dass es
der SPÖ gelungen sei, im Rahmen der Universitätsgesetz-Novelle 2002
für zahlreiche Verbesserungen für die Studierenden zu sorgen. ****
   Im Vergleich zum ursprünglichen Hahn-Entwurf habe die SPÖ für
viele positive Veränderungen gesorgt, so Kuntzl, die hier vor allem
auf die Verbesserungen der Studienbedingungen verwies. "Für
Studierende bringt die UG-Novelle zum Beispiel eine faire
Studieneingangs- und Orientierungsphase, die ausdrücklich nicht als
Zugangsbeschränkung dient. Wir haben erreicht, dass die Bedürfnisse
berufstätiger Studierender durch entsprechende Angebote an den
Universitäten künftig besser berücksichtigt werden müssen. Auch
müssen künftig vermehrt Maßnahmen zur Verbesserung der
Betreuungsrelation und zur Reduktion der StudienabbrecherInnen
gesetzt werden". Als weitere Verbesserung für die Studierenden konnte
die SPÖ erreichen, dass StudienbeihilfebezieherInnen künftig keine
Studiengebühr mehr zahlen.
   Auch für die Angehörigen des sogenannten Mittelbaus wird es
spürbare Verbesserungen geben. Von der deutlichen Ausweitung des
abgekürzten Berufungsverfahrens werde eine beträchtliche Anzahl von
Angehörigen dieser Gruppe in ihren Karrierechancen profitieren
können. Auch hinsichtlich der demokratischen Mitwirkung an den
Universitäten konnte die SPÖ eine Stärkung des Mittelbaus erreichen.
Im Senat fällt die absolute Mehrheit der Gruppe der ProfessorInnen,
Angehörige des Mittelbaus werden künftig im Senat stärker vertreten
sein, so Kuntzl. 
Zwtl.: 40-Prozent-Frauenquote wichtiger Fortschritt
   Der Ausbau der Frauenförderung an den Universitäten durch die
UG-Novelle stellt aus Sicht der SPÖ-Wissenschaftssprecherin einen
ganz wichtigen Fortschritt dar. Für alle Gremien an den Universitäten
wird künftig eine 40-Prozent-Quote gelten. Und es sollen auch
Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in leitenden Funktionen der
Universitäten gesetzt werden. Weiters soll es auch Maßnahmen zur
gezielten Förderung von Nachwuchsforscherinnen geben. Darüber hinaus
soll die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und wissenschaftlicher
Karriere verbessert werden, so Kuntzl. 
   Kuntzl stellte klar, dass Minister Hahn dort die "volle
Unterstützung der SPÖ hat, wo es um die Umsetzung der im Unigesetz
beschlossenen Verbesserungen geht. Eine Wiedereinführung der
Studiengebühren wird es mit der SPÖ jedenfalls nicht geben",
bekräftigte Kuntzl abschließend. (Schluss) mb
Rückfragehinweis:
   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien, 
   Tel.: 01/53427-275
   http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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