StR Schicker zu morgiger Ring-Demo: "Keine Aktion der Stadt Wien"
Negativfolgen von Organisatoren zu verantworten
Wien (OTS) - "Die morgige Demonstration am Ring anlässlich des
Autofreien Tags ist keine Aktion der Stadt Wien", stellt am Montag
Verkehrsstadtrat Rudi Schicker klar. "Wir sehen das
Demonstrationsrecht grundsätzlich als unantastbar an. Aktionen bei
denen dieses Recht aber bewusst nur deshalb in Anspruch genommen
wird, um im Wiener Straßenverkehr zur Hauptverkehrszeit künstlich
Hindernisse zu erzeugen, schätze ich absolut nicht. Die negative
Wirkung von derartigen Demonstrationen haben sich die Organisatoren
selbst zuzuschreiben."
Die Stadt Wien hat es sich zum Ziel gesetzt, den
innerstädtischen Autoverkehr zu reduzieren - lag der PKW-Anteil bei
der Verkehrsmittelwahl ursprünglich bei knapp 40 Prozent, konnte
dieser in den letzten Jahren auf 33 Prozent gesenkt werden. Bis 2020
soll eine Reduktion auf 25 Prozent erreicht werden. Um das zu
erreichen gibt es eine Vielzahl von attraktiven Aktionen und
positiven Maßnahmen, die den Anreiz auf andere Verkehrsmittel
umzusteigen erhöhen sollen: Investitionen in den Ausbau des Wiener
Rad- und Fußwegenetzes, die Errichtung neuer Radabstellplätze, den
konsequenten Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, u.v.m.
Auch im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche setzt die Stadt
Wien eine Vielzahl von Aktionen, um die Nutzung anderer
Verkehrsmittel in der Stadt zu bewerben. Zuletzt zeigte sich am
vergangenen Wochenende im Rahmen des Mobilitätsfests, welche
innovativen Fortbewegungsmöglichkeiten auf dem Markt sind, um schnell
und umweltbewusst in Wien voranzukommen. "Der positive Anreiz muss im
Vordergrund stehen und nicht die willkürliche Errichtung von
Straßensperren", schließt der Verkehrsstadtrat. (Schluss) shm
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Martin Schipany
Mediensprecher StR. DI Rudolf Schicker
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