- 15.09.2009, 11:32:25
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Häupl/Wehsely: Wohn- und Pflegehäuser für zukunftssichere Pflege
Zwischenbilanz des beispielgebenden Neubauprogramms
Wien (OTS) - Wien wird 2020 das jüngste Bundesland Österreichs
sein, trotzdem steigt die Zahl der älteren BürgerInnen in der Stadt.
Die Stadt Wien bereitet sich auf diese Entwicklung vor. "Mit dem
beispielgebenden Neubau von Wohn- und Pflegehäusern investiert die
Stadt Wien bis 2015 in die Pflegeeinrichtungen für die Zukunft. Damit
können die WienerInnen darauf vertrauen, dass sie, unabhängig vom
Einkommen, Pflege auf höchstem Niveau bekommen, wenn sie diese
brauchen", betonten Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Gesundheits-
und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely im Rahmen einer
Pressekonferenz auf der Baustelle des neuen Wohn- und Pflegehauses
Leopoldstadt.****
"Neben dem Bau der neuen Wohn- und Pflegehäuser sorgt die Stadt
Wien durch die beständige Ausbildung von Diplomierten Gesundheits-
und Krankenschwestern und -pfleger für genügend Personal im
stationären und auch ambulanten Pflegebereich", ergänzte Wehsely. Die
Stadt Wien gibt bis 2015 für die Errichtung der neuen Wohn- und
Pflegehäuser über 350 Millionen Euro zusätzlich aus. Das
Neubauprogramm sichert rund 1.500 Arbeitsplätze in Wien.
Bilanz über den Bau- bzw. Planungsfortschritt der neuen Wohn-
und Pflegehäuser
Am weitesten fortgeschritten ist der Bau am Wohn- und Pflegehaus
Leopoldstadt. Hier wurde im Sommer 2009 bereits die Dachgleiche
gefeiert. Im Spätsommer 2010 werden 306 pflegebedürftige Menschen in
das neue Haus einziehen. Außerdem wird das Rote Kreuz Betreutes
Wohnen für 60 BewohnerInnen anbieten.
Das Wohn- und Pflegehaus Meidling beim Kabelwerk ist ebenfalls
auf gutem Weg. Der Rohbau steht schon bis zum dritten Obergeschoss.
Die Dachgleiche wird bis spätestens Anfang 2010 erfolgen. 2011 werden
256 BewohnerInnen einziehen.
Das Wohn- und Pflegehaus Innerfavoriten wird am Standort
Hellerfabrik errichtet. Derzeit laufen die Sanierungsmaßnahmen für
das denkmalgeschützte Bauwerk. Mit der Fertigstellung wird bis 2011
gerechnet. Danach wird das Wohn- und Pflegehaus Innerfavoriten neben
dem Wohnpark Hellerfabrik 265 BewohnerInnen Pflege und Betreuung
bieten.
Beim Wohn- und Pflegehaus Liesing ist der Spatenstich erfolgt.
Das Haus ist für 322 BewohnerInnen ausgelegt. Dazu wird ein
Tageszentrum angeschlossen. Die Eröffnung ist für 2011 vorgesehen.
Die nächste Grundsteinlegung steht in Simmering an. Das dortige
Wohn- und Pflegehaus steht unmittelbar vor Baubeginn. Hier wird bis
2012 ein Haus für 348 BewohnerInnen und ein Tageszentrum errichtet.
Auf dem Standort des Geriatriezentrums Baumgarten wird ebenfalls
in ein neues Wohn- und Pflegehaus investiert. Es ist ein Neubau für
316 BewohnerInnen geplant, dazu ein Tageszentrum. Die Baubewilligung
ist erteilt und der Architekturwettbewerb abgeschlossen. Der
Baubeginn ist für 2011 geplant, 2013 wird die Besiedelung folgen.
Neben den Neubauten wird auch eine Generalsanierung des
Geriatriezentrums Donaustadt durchgeführt. Außerdem wird hier in
einem Anbau ein Zentrum für 100 Langzeitbeatmete und
WachkomapatientInnen errichtet. Auch hier ist der
Architekturwettbewerb bereits abgeschlossen. Von 2012 bis 2014 werden
die Bauarbeiten durchgeführt. Danach werden 328 BewohnerInnen
einziehen.
Innovative Wohn- und Pflegehäuser (IWP)
Die Innovativen Wohn- und Pflegehäuser (IWP) in Döbling,
Ottakring und Hietzing entstehen in einer Zusammenarbeit des
Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser und dem
Krankenanstaltenverbund. Beide Organisation bündeln ihre Kompetenzen
und verbinden so das medizinische und therapeutische Angebot mit
einer optimalen Betreuung im eigenen Appartement. Die Grundidee
dahinter ist, dass betreuungsbedürftige Menschen auch in Phasen, in
denen sie verstärkte Pflege brauchen, im Appartement bleiben können.
Ermöglicht wird das durch das sehr flexible Raum-, Ausstattungs- und
Betreuungskonzept.
Das IWP Döbling wird zwischen 2010 und 2012 neu errichtet. Das
IWP Liebhartstal 1 wird zwischen 2011 und spätestens 2014 ebenfalls
neu gebaut. Das IWP Liebhartstal 2 wird von 2010 bis 2014
schrittweise saniert und durch einen Zubau erweitert. Ebenso wird das
IWP Rosenberg von 2010 bis 2013 saniert und bekommt einen Zubau.
Insgesamt werden so 1.054 Wohn- und Pflegeplätze geschaffen.
Im Geriatriezentrum Am Wienerwald leben derzeit in verbesserten
Bedingungen in maximal Vierbettzimmern rund 1.200 BewohnerInnen. Sie
werden von bestens ausgebildeten und höchst engagierten
MitarbeiterInnen gepflegt und betreut. Das Geriatriezentrum Am
Wienerwald, das nicht mehr den heutigen Bedürfnissen entspricht, wird
2015 geschlossen. Dafür wird mit dem Bau der neuen Wohn- und
Pflegehäuser den Bedürfnissen der WienerInnen im 21. Jahrhundert
entsprochen. "Mit dem Neubauprogramm wird auch eines der wichtigsten
Ziele des Wiener Geriatrieplans erreicht, nämlich die optimale und
regional ausgewogene Versorgung mit bedarfsgerechten Pflege- und
Betreuungsplätzen", fasste Wehsely abschließend zusammen. (Schluss)
baj
Achtung: Zu dieser Meldung ist demnächst eine
Bildberichterstattung geplant. In einer OTS-Aussendung wird auf die
online-Abrufbarkeit noch hingewiesen.
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/ Martin Ritzmaier Mediensprecher Bgm. Dr. Michael Häupl Telefon: 01 4000-81855 Mobil: 0676 8118 81855 E-Mail: [email protected] Johann Baumgartner Mediensprecher StRin Mag.a Sonja Wehsely Telefon: 01 4000-81238 Fax: 01 4000-99-81 238 Mobil: 0676 8118 69549 E-Mail: [email protected]
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