• 11.09.2009, 12:09:01
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Sängerknaben-Konzertsaal soll "Dr. Eugen Jesser-Saal" heißen

Nettig appelliert an Besetzer die rechtswidrige Belagerung abzubrechen

Wien (OTS) - Der neue Konzertsaal der Wiener Sängerknaben wird Dr.
Eugen Jesser-Saal heißen. Dies gab Sängerknaben-Präsident Senator
Walter Nettig am Freitag bekannt. Dr. Eugen Jesser war langjähriger
Präsident der Wiener Sängerknaben und hatte gemeinsam mit der
Pühringer Privatstiftung die Weichen für den Bau des Konzertsaals
gestellt.

"Dem ausdrücklichen Wunsch von DI Peter Pühringer mit der
Namensgebung für den künftigen Konzertsaal dem früh verstorbenen Dr.
Eugen Jesser die Ehre zu erweisen, kommen wir natürlich gerne nach",
begründete Sängerknaben-Präsident Nettig die Namenswahl. "Umso
ärgerlicher und völlig unverständlich sind für die Sängerknaben die
absurden Vorwürfe der Bürgerinitiative in Richtung der
Errichtungsgesellschaft", so Nettig weiter. "Die POK Privatstiftung
finanziert den notwendigen Konzertsaal FÜR die Wiener Sängerknaben
und damit FÜR die Kulturstadt Wien. DI Peter Pühringer zählt zu den
ganz wenigen Mäzenen, die heutzutage überhaupt noch bereit sind, ihr
privates Geld für kulturelle Institutionen - wie zum Beispiel für das
Theater in der Josefstadt, den Musikverein oder die Wiener
Philharmoniker - , zur Verfügung zu stellen. Dafür hat er sich den
Respekt und Dank aller kulturinteressierten Bürger und Bürgerinnen
verdient."

Insgesamt wird für den neuen Konzertsaal lediglich eine - seit
Jahren als Bauland gewidmete - Fläche von 1000 m2 bebaut, dies
entspricht 2 Promille (!) des gesamten Augartenareals. Dort stand in
den vergangenen Jahrzehnten eine Tankstelle, und seit etlichen Jahren
war es ein verwildertes Stück Land, das als Parkplatz und zuletzt
Schuttabladeplatz diente. Auf Wunsch und mit ausdrücklicher
Zustimmung des Bundesdenkmalamts wird das Pförtnerhaus in den Neubau
integriert.

Sängerknaben-Präsident Walter Nettig appelliert außerdem neuerlich
an die Besetzer, die rechtswidrige Besetzung abzubrechen: "Vor kurzem
wurden sogar Mütter mit ihren Kindern am Weg in den Augarten
angepöbelt - die Kinder waren daraufhin sehr verängstigt. Inzwischen
ist es auch so, dass die Eingangsbereiche beim Augartenspitz mit
Gerümpel blockiert wurden. Der Grund ist keine öffentliche Fläche,
sondern gehört der Republik Österreich und wird von der
Burghauptmannschaft verwaltet. Die Sängerknaben bezahlen dafür
Miete."

Rückfragehinweis:
Helga Longin
PR-Beratung, Consulting & Lobbying
Görgengasse 23/3,1190 Wien
Mobil: +43/ (0) 676 761 45 46
E-Mail: [email protected]

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