- 28.08.2009, 10:18:18
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Bures: Kindersicherungsseminare bei Verstoß gegen Kindersicherungspflicht ab 1. September
Theorie und Praxis zur richtigen Kindersicherung im Fahrzeug
Wien (BMVIT) - Von 2006 auf 2007 hat sich die Zahl der
ungesicherten Kinder im Auto fast verdoppelt (2006: 9,2 % der Kinder
ungesichert, 2007: 18,5%). 2008 wurden 105 Kinder auf Grund nicht
vorhandener Kindersicherung verletzt. Ab 1. September wird nun auf
Initiative von Verkehrsministerin Doris Bures bei der zweiten
Vormerkung für mangelnde oder nicht vorhandene Kindersicherung ein
Kindersicherungsseminar statt der bisherigen Fahrsicherheitstrainings
verordnet. "Die Erwachsenen sollen durch die Seminare darin
unterstützt werden, ihren kleinen Passagieren die größtmögliche
Sicherheit zu bieten", erklärt Bures die neue Maßnahme. ****
Auf Grund nicht vorhandener Kindersicherung wurden im Jahr 2006
120 Kinder, im Jahr 2007 108 Kinder und im Jahr 2008 105 Kinder
verletzt. Nach wie vor werden überproportional mehr Kinder im PKW als
außerhalb verletzt. Die Kindersicherungsseminare sollen mithelfen,
diese Zahlen zu minimieren.
Hintergrund: Die Seminare, mit einer Dauer von vier Stunden,
werden von Fahrschulen, Automobilclubs und VerkehrspsychologInnen in
Gruppen von vier bis maximal 12 TeilnehmerInnen durchgeführt. Zwei
Unterrichtseinheiten werden sich dabei auf die "Theorie" beziehen:
Crashphysik, Unfallmedizin, Unfallstatistik, Recht, die Behandlung
typischer Einwände und die richtige Sicherungstechnik im Fahrzeug. In
den anderen beiden Unterrichtseinheiten werden praktische Fragen, wie
die richtige Eigensicherung, die Sicherung von Kindern im Fahrzeug,
Hinweise auf typische Montage- und Sicherungsfehler, sowie
Verhaltenstipps, im Vordergrund stehen. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Susanna Enk, Pressesprecherin
Telefon: +43 (0) 1 711 6265-8121
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
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