• 26.08.2009, 13:26:39
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Wissenschaftsminister Hahn startet Diskussion zu "Österreichischem Hochschulplan

Maximale Abstimmung zwischen den Hochschulen - mehr Absolvent/innen im tertiären Bereich als Ziel

Wien (OTS) - Wissenschaftsminister Johannes Hahn hat im Rahmen des
Universitätenforums in Alpbach den Startschuss für einen
"Österreichischen Hochschulplan" gegeben. Der Prozess soll in enger
Abstimmung mit allen Beteiligten bis zum Jahr 2011 in eine neue
Landkarte der tertiären Ausbildung, Lehre und Forschung münden. Die
Ergebnisse werden in die Leistungsvereinbarungen mit den
Universitäten ab 2013 sowie die weitere Entwicklung der
Fachhochschulen einfließen.

"Die heimischen Universitäten und Fachhochschulen werden von einer
großen Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher sehr gut
bewertet. In einer aktuellen GFK Umfrage bewerten über 80 Prozent der
Befragten das tertiäre Bildungssystem als besser oder gleich gut wie
internationale Angebote", sagte Wissenschaftsminister Johannes Hahn
zur Ausgangslage. Das immer vielfältigere Angebot im tertiären Sektor
sei aber Auftrag für "eine maximale Abstimmung.", erklärt Hahn die
Motivation für einen Hochschulplan.

Basis der Diskussion ab Herbst bilden gemeinsam mit der
Universitätenkonferenz, der Fachhochschulkonferenz und dem Verband
der Privatunis formulierte Ausgangsfragen. "Zu Beginn werden wir
klären, was erwarten wir von den Universitäten und Hochschulen,
danach die Frage, wie wir das im österreichischen Rahmen umsetzen
können", so der Wissenschaftsminister.

Effiziente Strukturen für mehr Absolventinnen und Absolventen

Während die Diskussion bewusst offen geführt werden soll, nennt der
Wissenschaftsminister zwei klare Ziele, die durch den abgestimmten
Hochschulplan erreicht werden sollen. "Effiziente Strukturen sind
kein Selbstzweck. Eine der zentralen Aufgaben der Hochschullandschaft
ist es, bestens qualifizierte Absolventinnen und Absolventen
hervorzubringen. Davon brauchen wir in Österreich noch mehr. Auch das
erwarte ich mir vom Hochschulraum."

Ab Frühjahr 2010 folgen Dialogveranstaltungen mit Stakeholdern. "Ich
lade alle Beteiligten herzlich ein, mitzudiskutieren", so der
Minister, "ich will sie emotional für dieses Titanenprojekt an Bord
haben!".

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Pressebüro
Tel.: +43/1/53120-9007

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