• 16.08.2009, 08:00:00
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"profil": Dienstwagen-Affäre bei Flughafen Wien AG

Ex-Vorstand Domany nutzt seit Monaten R-Klasse-Mercedes auf Firmenkosten - Nachfolger Gabmann soll VW Phaeton für fast 80.000 Euro bekommen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, darf der Ex-Vorstand der
börsenotierten Flughafen Wien AG, Christian Domany, seinen
Dienstwagen auch Monate nach dem Abgang privat nutzen. Domany musste
sein Vorstandsmandat mit 28. Februar zurücklegen, nachdem ihm die
Hauptverantwortung für das Skylink-Debakel angelastet wurde. Sein
Dienstvertrag wurde aber nicht aufgelöst und läuft noch bis 30.
September. "Herrn Magister Domany steht die Nutzung seines
Dienstwagens bis zum Vertragsende zu", bestätigt das
Flughafen-Management in einer profil übermittelten Stellungnahme.

Dazu erhält Domany, wie von "profil" bereits berichtet, weiterhin
sein Grundgehalt von monatlich rund 21.100 Euro brutto, für sieben
Monate also insgesamt rund 148.000 Euro vor Steuern.

Da Domany den Wagen, einen Mercedes-Benz der R-Klasse, nicht
retourniert hat, muss der Flughafen nun ein Ersatzfahrzeug für
Nachfolger Ernest Gabmann anschaffen. Dieser war bisher in einem
angemieteten Audi A6 unterwegs, jetzt steht der Ankauf eines VW
Phaeton im Raum. Für Direktions-Fahrzeuge gilt beim Flughafen eine
Budgetobergrenze von 80.000 Euro. "Beim Ankauf eines Dienstwagens hat
er (Gabmann, Anm.) ersucht, nach einem jungen Gebrauchtwagen Ausschau
zu halten. Ihm wurden ein VW Phaeton zum Gebrauchtpreis von 77.000
Euro sowie der Ankauf des Mietwagens angeboten. Beide Varianten sind
in Prüfung", so der Flughafen gegenüber "profil".

Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

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