• 07.07.2009, 10:28:51
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  • OTS0076 OTW0076

ÖH: Bürokratielawine und Ungleichbehandlung verhindern

ÖH fordert konkrete Verbesserungen bei Studieneingangsphase und Masterstudien

Wien (OTS) - Künftig soll es auch während der verpflichtenden
Studieneingangsphase möglich sein, Lehrveranstaltungen aus späteren
Semestern vorzuziehen. Prinzipiell begrüßt die ÖH das Einlenken der
Regierungsparteien, allerdings fordert Sigrid Maurer vom Vorsitzteam
der ÖH: "Studierenden muss garantiert werden, dass jedenfalls ein
weiteres Semester frei absolviert werden kann, um vorprogrammierte
Studienzeitverzögerungen zu verhindern".

"Diese Regelung muss bereits im Studienplan vorgesehen werden - wenn
die Studierenden für jede Lehrveranstaltung, die sie machen möchten,
einen Antrag stellen müssen, versinken die Universitäten noch weiter
in der Bürokratie", sagt Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam.

Darüber hinaus muss garantiert werden, dass Masterstudiengänge von
all jenen StudentInnen, die den passenden Bachelor absolviert haben,
an jeder Hochschule in Österreich absolviert werden können. "Die
Beschränkung auf nur eine Hochschule widerspricht den Bologna-Zielen
komplett", so Maurer und Wallerberger. "Die ÖH lehnt
Zugangsbeschränkungen ab und spricht sich nach wie vor gegen den
Beschluss der Novelle aus".

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft(ÖH)
Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 211 http://www.oeh.ac.at

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