Wien (OTS) - Nach einer Reihe von Vorfällen zu Beginn der diesjährigen Sommersaison sowie über Anraten der Polizei, hat sich die MuseumsQuartier Errichtungs- und Betriebsgesellschaft dazu entschlossen, einige neue Sicherheits-Maßnahmen umzusetzen. Am vergangenen Wochenende fand der erste Probebetrieb statt, der neben positiven Stimmen auch zu einigen negativen Reaktionen seitens der MQ-BesucherInnen geführt hat.
Besonders negativ wurde dabei das Verbot, künftig keine selbstmitgebrachten alkoholischen Getränke mehr am Areal konsumieren zu dürfen, aufgenommen. Grund für diese neue Maßnahme ist, dass es seit dem Start des diesjährigen "Sommer im MQ" wiederholt zu Exzessen am Areal gekommen ist, die bei diversen Anlässen auch von der Polizei als akute Sicherheitsgefährdungen für andere MQ BesucherInnen qualifiziert wurden. Hinzu kommt, die damit und mit einer ständig steigenden BesucherInnenzahl (mehr als 3,5 Millionen pro Jahr) verbundene erhebliche Müllproblematik, durch die dem MuseumsQuartier immer höhere Kosten entstehen. Das Verbot große Mengen Alkohol ins Areal mitzubringen sowie des gewerbsmäßigen Verkaufes von Alkohol am Areal außerhalb der MQ-Gastronomie ist notwendig, damit das Areal auch weiterhin für alle BesucherInnen attraktiv bleibt. Es geht nicht darum, den Umsatz der MQ-Gastronomie zu steigern.
Das Radfahren, Skaten und Inlineskaten war bereits seit der Eröffnung des MuseumsQuartier 2001 verboten. Ein rigoroseres Umsetzen dieses ebenfalls kritisierten Verbots ist aus Sicherheitsgründen notwendig geworden, da es immer häufiger zu von Radfahrern und Skatern verursachten Unfällen mit Fußgängern und Kindern im MQ kommt.
"Wir bedauern, dass es beim Start der Umsetzung dieser Maßnahmen durch unseren Sicherheitsdienst am vergangenen Wochenende zu einigen Überreaktionen und Missverständnissen gekommen ist und arbeiten bereits an einer Verbesserung. Uns ist es wichtig, dass sich alle BesucherInnen am Areal sicher und wohl fühlen und dass es ein positives Miteinander gibt. Es ist und bleibt aus Sicherheitsgründen aber notwendig, einige neue Maßnahmen zu setzen, die die besondere Atmosphäre des MuseumsQuartier aber keinesfalls stören sondern erhalten sollen. Wir sind daher für alle weiteren Anregungen unserer BesucherInnen und für jede konstruktive Kritik dankbar", so Dr. Wolfgang Waldner, Direktor MuseumsQuartier Wien.
Rückfragehinweis:
Rückfragehinweis: Presse MQ: Mag. Irene Preißler Tel. [+43] (0)1 / 523 58 81 - 1712 E-mail: ipreissler@mqw.at
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0174 2009-06-08/14:59
081459 Jun 09
MQW0001 0344
09.02.2010 / 14:37:52 / ÖVP Wien
08.02.2010 / 16:00:14 / MuseumsQuartier Wien
08.02.2010 / 15:11:39 / SM:ILe Communication GmbH & Co. KG
06.02.2010 / 12:16:16 / ARBÖ