FP-Schock: Katastrophale Arbeitsmarktdaten - Jugendliche von Häupl im Stich gelassen

Rückführungsprogramm für langzeitarbeitslose, integrationsunwillige Ausländer gefordert

Wien, 02-06-2009 (fpd) - Es habe den Anschein, als lasse Häupl die Wienerinnen und Wiener, insbesondere aber die Jugendlichen dieser Stadt nun vollends im Stich. Anlass dieser Annahme sei die Veröffentlichung der katastrophalen Arbeitsmarktdaten des Monats Mai, wonach ein Plus von fast 7.000 Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen sei. Einmal mehr treffe es die Jugend besonders hart. Die Arbeitslosigkeit bei den 15 bis 24-jährigen sei um 26,1 Prozent gestiegen. Ein von den Freiheitlichen so oft gefordertes Maßnahmenpaket für Lehrlinge habe Häupl jedoch immer noch nicht veranlasst. Überhaupt sehe der Bürgermeister dieser Entwicklung einfach tatenlos zu, kritisiert heute der Klubobmann der FPÖ-Wien, DDr. Eduard Schock die offensichtlich gescheiterte Arbeitsmarktpolitik der SPÖ-Wien.

Laut AMS gebe es nicht einmal 300 Lehrstellen für 1125 Suchende. Häupl scheine allerdings noch immer nicht begriffen zu haben, dass diese Rechnung nicht aufgehen könne, so Schock, der in diesem Zusammenhang wenigstens 1000 neue Lehrstellen im öffentlichen Dienst fordert. Auch die faire Entlohnung in den überbetrieblichen Ausbildungszentren, der Ausbau der Förderung von Betrieben, die Lehrstellen schaffen, der Zwang zur Lehrlingsausbildung bei Beschäftigung ausländischer Fachkräfte und die sofortige Nachbesetzung des Lehrlingsbeauftragten der Bundesregierung seien Forderungen der FPÖ, die die Zahl der Lehrstellensuchenden senken würde.

Schlussendlich sei Häupl ebenfalls aufgefordert, ein Rückführungsprogramm für langzeitarbeitslose und offensichtlich integrationsunwillige Ausländer zu erstellen. Die Arbeitslosigkeit unter der ausländischen Bevölkerung steige kontinuierlich. Erst im letzten Monat Mai war wieder ein Anstieg von 17,3 Prozent zu verzeichnen. Die Wirtschaftskrise werde sich weiter auswachsen, die Arbeitslosenzahlen werden weiter in die Höhe schnellen. Daher sei es nicht länger möglich, Ausländer, die über längere Zeit ohne Beschäftigung sind und auch keine Arbeitswilligkeit an den Tag legen weiterhin mit Steuergeldern durchzufüttern. Diese sollen demnach in ihre Heimat zurückkehren, fordert Schock abschließend. (Schluss) hn

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