Grünewald zu CERN: Peinliche Retourkutschenpolitik zwischen SPÖ und ÖVP schadet Forschungsstandort

Grüne fordern zusätzliche Forschungsmittel nach CERN-Entscheidung

Wien (OTS) - "Das Hick-Hack zwischen SPÖ und ÖVP nach dem Rücktritt vom CERN-Ausstieg wird auf dem Rücken der Forschenden ausgetragen", kritisiert Kurt Grünewald, Wissenschaftssprecher der Grünen. Darauf deuten die heutigen Aussagen von Finanzminister Pröll hin, der mit der Frage der Finanzierung jetzt den Ball wieder an die SPÖ spielt. "Dieses Verantwortungs-Ping-Pong ist unerträglich!", so Grünewald.

Der Wissenschaftssprecher fordert, das nun zusätzliche Mittel flott gemacht werden müssen. Hahn habe ja die für CERN veranschlagten Mittel Richtung FWF und anderer Projekte umgeschichtet. Dem FWF und anderen internationalen Projekten darf nun kein Schaden erwachsen. "Die mehr als peinliche Retourkutschenpolitik zwischen SPÖ und ÖVP muss sofort aufhören", fordert Grünewald.

"Möglich wäre etwa Gespräche in Richtung einer gemeinsamen Finanzierung aufzunehmen", so Grünewald. Die Auswirkungen auf den Forschungsstandort Österreich der CERN-Absage hätten sich nämlich keineswegs auf die Teilchenphysik beschränkt. Weshalb sollten sich nicht die betroffenen Ministerien Wissenschaft, Wirtschaft und BMVIT die Kosten teilen? CERN ist nicht nur Grundlagenforschung, sondern zeitigt auch zahlreiche spin offs zur wirtschaftlichen Anwendung und eine klare Schiene zu anwendungsorientierter Forschung",

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