Johannes Hahn: Neue Prioritätensetzung im Forschungsbudget notwendig

Wissenschaftsminister geht von Unterstützung des Koalitionspartners nach CERN-Entscheidung aus

Wien (OTS) - "Ich nehme die Entscheidung des Koalitionspartners
zur Kenntnis, stehe inhaltlich aber weiterhin zu meiner Position, dass ich mit den für CERN vorgesehenen Mitteln andere Schwerpunkte für den Forschungsstandort Österreich setzen wollte", so Wissenschaftsminister Johannes Hahn. Nach einem rund einstündigen Gespräch mit Bundeskanzler Werner Faymann und Bildungsministerin Claudia Schmied hatte sich der Bundeskanzler gegen einen CERN-Ausstieg ausgesprochen. "Wenn man sich nicht einigt, bleibt es beim status quo", erklärte der Minister.

Hahn unterstrich, dass er nun sein Forschungsbudget neu organisieren und Umschichtungen innerhalb seines Ressorts vornehmen müsse. "Neue Prioritätensetzungen im Forschungsbudget sind nun notwendig", so Hahn. "Ich gehe davon aus, dass der Koalitionspartner die nötigen Schritte mit trägt", so Hahn mit Verweis auf das Gespräch mit Faymann und Schmied.

Außer Streit stehe jedenfalls das Budget für den Wissenschaftsfonds FWF. Hahn kündigte an, die Debatte rund um den CERN-Ausstieg in Absprache mit dem Koalitionspartner nun auch zum Anlass zu nehmen, generell das Input-Output-Verhältnis in internationalen Forschungseinrichtungen prüfen zu lassen.

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