Weninger: Österreich als Forschungsland international positionieren

BM Hahn muss völligen CERN-Ausstieg nochmals überlegen

St. Pölten (SPI) - Für einen gemeinsamen Weg von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in der Forschungs- und Entwicklungspolitik spricht sich SPÖ-Nationalratsabgeordneter Hannes Weninger aus. "Mit fast einer Milliarde mehr im Bundesbudget für 2009 und 2010 steigt die F&E-Quote auf 3 Prozent des BIP. In den nächsten Jahren ist eine weitere Steigerung auf 4 Prozent geplant", berichtet Weninger. "Österreich als Forschungs- und Entwicklungsland international zu positionieren ist eine große Chance den Wirtschaftsstandort weiter zu attraktivieren und Arbeitsplätze zu sichern", so Weninger.

"Österreich hat eine große Tradition als Forschungsland zu verteidigen und somit gute Chancen als attraktiver Wirtschaftsstandort weiter vorne mit zu mischen", erinnert Weninger an international erfolgreiche Kooperationen im Bereich der Weltraumforschung und der Automobilentwicklung.

Den von Wissenschaftsminister Hahn angekündigten völligen Rückzug aus dem Europäischen Kernforschungszentrum CERN hält Weninger für "nicht in allen Konsequenzen bis zum Ende durchdacht".

Internationalen Kooperationen müssen ebenso ausgebaut werden, wie die Innovationsförderung für heimische KMUs. Als positive Beispiele nennt der SPÖ-Abgeordnete etwa die Mitgliedschaft bei der Europäischen Weltraumagentur (ESA) mit jährlichen Kosten von 43 Mio. Euro und das Modell des Innovationsschecks als Förderinstrument für Klein- und Mittelunternehmen in Österreich.

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