Wittmann: CERN-Ausstieg wäre Katastrophe für das Med-Austron in Wr. Neustadt

Forschungsstandort Niederösterreich darf nicht aufs Spiel gesetzt werden

St. Pölten/Wr. Neustadt (OTS) - "Mit der Entscheidung aus dem Forschungsprojekt CERN auszusteigen wird auch die Zukunft des Krebsforschungszentrums Med Austron in Wiener Neustadt aufs Spiel gesetzt", erklärt der Wiener Neustädter NR Dr. Peter Wittmann.

Er sei derselben Meinung wie Bundeskanzler Faymann, LHStv. Dr. Sepp Leitner, LH Erwin Pröll und viele Politiker aller Parteien: "Ein Ausstieg aus einem erfolgreichen wissenschaftlichen Projekt mit unglaublich hohem internationalen Ansehen wäre eine Schande für die gesamte Republik. Vor allem für das in Wiener Neustadt angesiedelte Forschungsprojekt 'Med-Austron’ hätte ein Ausstieg fatale Folgen", so Wittmann zu der aktuellen CERN-Debatte. Weiters fände er es grob fahrlässig, "bereits getätigte Investitionen in mehrstelliger Millionenhöhe einfach so in den Sand zu setzen und Österreich so zu einem Dritte-Welt-Land in punkto Forschung zu degradieren".

"Ich fordere Wissenschaftsminister Hahn auf, seinen Entschluss zu überdenken und diesen so rasch wie möglich zu revidieren", appelliert Wittmann, der ebenso wie LHStv. Dr. Sepp Leitner um hunderte hochqualifizierte Arbeitsplätze fürchtet. Zudem würde dem guten Ruf der österreichischen Forschung Schaden zugefügt, der nicht wieder gut zu machen ist: "Die Spitzenforschung in Niederösterreich ist mit dem Vorhaben Hahns gefährdet!"

Abschließend gibt der Wiener Neustädter Abgeordnete dem Wissenschaftsminister noch eines mit auf den Weg: "Ein Ausstieg aus CERN wäre der größte Rückschritt in punkto Forschung in der langen Geschichte Österreichs. Als Wissenschaftsminister ist man gut beraten, sich für den Fortschritt einzusetzen - ein Wissenschaftsminister der das nicht tut, ist so wie ein Architekt der seine Bauten kurz vor Fertigstellung wieder einreißen lässt."

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Pressesprecherin NR Dr. Peter Wittmann
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