BZÖ-Stadler zu CERN-Ausstieg: "Wo lässt Hahn denken?"

Wien 2009-05-18 (OTS) - "Rund 50 Jahre sind wir dabei und vor der entscheidenden Phase soll Österreich aus CERN aussteigen - wo lässt Hahn denken?", sagte unser Volksanwalt in Brüssel und BZÖ-Spitzenkandidat Mag. Ewald Stadler im Zuge einer gemeinsamen Pressekonferenz mit BZÖ-Chef und Klubobmann Josef Bucher. Stadler warnte nicht nur vor den hohen Kosten des Ausstiegs, sondern auch vor den wirtschaftlichen Nachteilen für heimische Firmen und Forscher.

"Hahn hat kein Problem, 40 Mio. Euro im Jahr für Euratom zu zahlen, aber die 20 Mio. für CERN sind im zuviel - das ist grotesk", kritisierte Stadler. In Anspielung auf den Vorstoß aus Niederösterreich gegen einen Ausstieg meinte Stadler: "da hat der Bauernbund eindeutig mehr wissenschaftliche Ahnung." Stadler warnte davor, dass der Ausstieg rund 100 Mio. Euro kosten könnte. Auftragsverluste für heimische Firmen fielen zusätzlich an, ließen sich aber ebenso wenig beziffern, wie die Kosten zur Beschaffung von Datenmaterial für die Österreichische Grundlagenforschung, wenn Österreich aus CERN aussteige. "Wissenschaftsminister Hahn handelt offenbar nur nach dem Diktat der leeren Kassen, ohne die Folgen zu beachten und setzt hier einen völlig falschen Ansatz", so Stadler abschließend.

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