Klarstellung zum grafischen Kollektivvertrag
Zur kolportierten Einigung beim Kollektivvertrag im grafischen Gewerbe
Wien (OTS) - Bezugnehmend auf die Presse-Aussendung der
Gewerkschaft vom 10. Mai 2009 stellt der Verband Druck &
Medientechnik klar:
Am Sonntag, dem 10. Mai, hat kurzfristig eine KV-Verhandlungsrunde
(Teilnehmer GPA Druck Journalismus/Papier: Franz Bittner, Alois
Freitag, Christian Schuster; Teilnehmer Verband: Michael Hochenegg,
Peter Strausky, Gerald Watzal) stattgefunden.
Dazu der Präsident, KommR Michael Hochenegg: "Das in der
APA-Aussendung vom Sonntag kolportierte sogenannte Ergebnis gibt
weder meine persönliche Meinung noch die Meinung des
Verbandsvorstandes als Entscheidungsgremium wieder. Vielmehr habe ich
gestern Abend unter Hinweis auf das ungenügende Angebot der
Arbeitnehmerseite unter Protest meine Gespräche mit der Gewerkschaft
abgebrochen.
Im Hinblick auf die Ereignisse bei der Protestveranstaltung am 8.
Mai in Salzburg, wo der Pöbel unseren Landesgruppenobmann Gerald
Watzal sogar körperlich attackieren wollte, habe ich darüber hinaus
ausdrücklich erklärt, dass eine solche Vorgangsweise das Klima nur
verschlechtert und ein inakzeptables Verhalten darstellt.
Zurück zum Sonntag: Von den Kollegen Watzal und Strausky wurden
die Gespräche offensichtlich weitergeführt und eine sogenannte
"Einigung" - auch unter Verwendung meines Namens - in einer
APA-Aussendung kolportiert. Trotz dieser "ungewöhnlichen"
Vorgangsweise spricht nichts dagegen, das "Angebot" in Linz unseren
Gremien zur Beurteilung vorzulegen."
Der Verband hat sich vorgenommen, im Sinne einer Versachlichung
bis zur Hauptvorstandssitzung und zur Hauptversammlung am 15. Mai in
Linz keine weiteren Diskussionen zum Thema Kollektivvertrag mehr über
die Öffentlichkeit zu führen.
Grünangergasse 4,
1010 Wien
www.druckmedien.at
Telefon:
Präsident KR Michael Hochenegg,
Mobil: 0699 / 190 45 075
Verband Druck & Medientechnik,
Mag. Werner Neudorfer: 01 / 512 66 09













