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OTS0325   7. Mai 2009, 18:04

ÖAMTC: Kurzzeitvignette in Slowenien unangemessene Lösung

Club begrüßt Ankündigung von Ministerin Bures, weitere Gespräche mit slowenischen Amtskollegen zu führen


"Die nun von Slowenien angekündigte Vignettenlösung
ist unangemessen", stellt ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner klar. "Der
Preis ist zu hoch, die Geltungsdauer entspricht nicht dem
Reiseverhalten der Touristen und durchreisenden Urlauber." Aus Sicht
des Clubs könnte die Geltungsdauer der österreichischen Vignette als
Vorbild für die slowenische Regierung dienen. "Eine
10-Tages-Vignette, eine 2- bzw. eine 6-Monats-Vignette sowie eine
Jahresvignette wären eine faire Lösung", so Pronebner. Der ÖAMTC
begrüßt, dass sowohl Verkehrministerin Doris Bures als auch
EU-Abgeordneter Reinhard Rack weitere Initiativen angekündigt haben.

Die slowenischen Autobahnkilometer zählen bei der geplanten
Vignetten-Staffelung zum teuersten Pflaster Europas. Die
Wochenvignette in Slowenien soll für 550 mautpflichtige
Straßenkilometer 15 Euro kosten, in Österreich zahlt man für die
2.100 mautpflichtigen Straßenkilometer und eine 10-Tages-Vignette
7,70 Euro. Auch der reine Preisvergleich zeigt das Ungleichgewicht:
In Ungarn kostet die 10-Tages-Vignette rund acht Euro, eine
7-Tagesvignette bekommt man in der Tschechischen Republik um acht
Euro, in der Slowakei um 4,90 Euro.

(Schluss)

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OTS0325 2009-05-07 18:04 071804 Mai 09 OCP0002 0190




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