- 16.04.2009, 13:27:00
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LH Pröll präsentiert Regionalkonzept "Wachau 2010plus"
"Wachau soll zur touristischen Modellregion werden"
St. Pölten (NLK) - In Dürnstein präsentierte am heutigen
Donnerstag Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll das Regionalkonzept
"Wachau 2010plus", mit dem die Wachau "zur touristischen
Modellregion" werden soll. Die Wachau sei ein wichtiger Imageträger
des Bundeslandes Niederösterreich, den man entsprechend
weiterentwickeln wolle. Als UNESCO-Weltkulturerbe und "Best Historic
Destination" sei sie besonders wichtig für Niederösterreich und trage
den Namen des Landes in die Welt.
Eine besonders wichtige Säule sei der Tourismus, so der
Landeshauptmann. So verzeichne die Wachau pro Jahr fast 700.000
Nächtigungen und einen Jahresumsatz von 60 Millionen Euro. Fast 550
Arbeitsplätze würden allein durch den Tourismus abgesichert. Gerade
in wirtschaftlich schwierigen Zeiten tue man gut daran, auf den
Tourismus zu setzen, so Pröll. Ansatzpunkte seien die
Aufenthaltsdauer, die Saisonzeiten, die Vermarktung und vor allem das
Zusammenspiel von Kultur und touristischer Entwicklung im Dreieck St.
Pölten, Wachau und Grafenegg. Diese Ziele wolle man auf drei Ebenen
verfolgen. Personell mit dem neuen Projektleiter Dr. Martin Vogg und
konzeptionell mit längerfristigen Zielsetzungen: "Die Wachau soll in
der Champions-League der Top-Genussregionen Europas mitspielen", so
Pröll. Weiters soll die Wachau energieautark werden. Der
Landeshauptmann: "Bis 2025 soll die Wachau energieautark sein. Wir
wollen dabei die technischen Einrichtungen in Einklang mit Landschaft
und Natur bringen." Außerdem sollen zukunftsträchtige
Verkehrskonzepte für die Wachau entwickelt werden, kündigte Pröll an.
"Auf der dritten, finanziellen, Ebene, werden wir seitens des Landes
20 Millionen Euro für diese Maßnahmen vorsehen", so Pröll.
Für den Arbeitskreis Wachau sagte Bürgermeisterin Barbara
Schwartz, dieser Arbeitskreis habe sich "zu einer wichtigen Plattform
für die regionale Zusammenarbeit entwickelt". Die Bürgermeisterin
betonte: "Die wirtschaftliche Weiterentwicklung kann nur kann
funktionieren, wenn wir gemeinsam auftreten." Projektleiter Dr.
Martin Vogg stellte einige Maßnahmen vor. So solle etwa für die
Wachau ein einheitliches Leitsystem geschaffen werden. Auch die
Installierung eines Verkehrskonzeptes und eines gemeinsamen Wachauer
Veranstaltungskalenders sei vorgesehen. "Wir wollen auch Eingangstore
in die Wachau schaffen, so in Krems-Stein und in Melk."
Mit "Wachau 2010plus" startet das Land Niederösterreich eine
langfristig angelegte regionale Tourismusoffensive. Damit soll die
Wachau touristisch ein eigenes Erscheinungsbild erhalten. Dieses ist
eingebettet in die Tourismusdestination Donau Niederösterreich und
orientiert sich auch an den Vorgaben der Marke Niederösterreich.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
http://www.noe.gv.at/nlk
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