• 16.04.2009, 12:18:26
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Kickl: Arbeitslosigkeit muss offensiv bekämpft werden

Forderungen nach Nulllohnrunde zynisch - ohne mehr und vor allem sinnvollere Aus- und Weiterbildungsmodelle wird man das Steuer nicht herumreißen können

Wien (OTS) - "SPÖ und ÖVP agieren angesichts der Krise auf dem
Arbeitsmarkt weiterhin konzeptlos, obwohl gerade jetzt ein offensives
Vorgehen das Gebot der Stunde ist", erklärte heute
FPÖ-Generalsekretär und Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl.
Während sich SPÖ und ÖVP diesbezüglich in Grabenkämpfe verstricken
würden, nehme die Krise immer schlimmere Ausmaße an. "Die
Konsequenzen der Wirtschaftskrise für den Arbeitsmarkt verlangen
endlich nach neuen Modellen für ein mehr an Qualität in der
Ausbildung und vor allem für eine sinnvolle Weiterbildung für
Arbeitslose", so Kickl. Solange man sich unter SPÖ-Hundstorfer auf
das Verwalten von Arbeitslosen beschränke, bekomme kaum ein
Arbeitsloser eine vernünftige Perspektive.

Mehr Geld für Arbeitslose sei zwar im Rahmen einer
Inflationsabgeltung durchaus zu diskutieren, werde aber keinen Ausweg
aus der Jobmisere bieten. Zynisch sei hingegen die Forderung nach
einer Nulllohnrunde als "sinnvolle Solidaritätsabgabe". Bisher habe
es keinerlei Solidarität von Managerseite gegeben. Nun sollten
offenbar die kleinen Arbeitnehmer trotz steigender
Lebenshaltungskosten und einer schleichenden Realentwertung des
Lohnes seit den neunziger Jahren zur Kasse gebeten werden.
"Zusätzlich muss endlich auch erwogen werden, dass für arbeitslose
Ausländer die Rückkehr in die Heimat als ernsthafte Alternative
geprüft wird. In anderen EU-Staaten wie etwa Spanien geht man bereits
diesen Weg", so Kickl abschließend.

Rückfragehinweis:
FPÖ

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