Wien (OTS) - "Der Fall Fritzl wirft einen noch nie da gewesenen Horror im Umgang mit Kindern und Kleinkindern auf. Die Strafe für Fritzl kann nur sein, für immer und ewig von der Gesellschaft fern gehalten zu werden", sagt heute LR Josef Martinz.
Er, Martinz, zeigte sich nach der Urteilsverkündung sehr verwundert. "Dass überhaupt noch eine Debatte begonnen wird, ob Fritzl therapierbar ist, schockiert mich. Für diese Taten gibt es nur eines: Weg sperren und zwar für immer", so Martinz weiter.
In diesem Zusammenhang äußert Martinz auch sein Unverständnis für den auf Kaution freigelassenen mutmaßlichen Prügel-Vater in Kärnten. "Ist es wirklich so einfach, frei zu kommen, obwohl der Verdacht auf das schlimmste Verbrechen besteht, nämlich ein Kind misshandelt und ihm 23 Knochen gebrochen zu haben?", fragt Martinz.
Der Schutz der Kinder und Opfer habe oberste Priorität zu haben. Jedes misshandelte, geschlagene und missbrauchte Kind sei eines zu viel. "Es gibt kein Pardon für Kinderschänder. Und das Strafausmaß muss so abschreckend wie nur möglich sein. Diskussionen über Therapien für Täter wie Fritzl sind höchstens abschreckend für die ehrlichen Bürger im Land", hält Martinz fest.(Schluss)
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