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HTU Graz: Systemabsturz bei E-Voting Testwahl

Nach Informatikexperten und Datenschützern spricht sich nun auch Wako an der ÖH Uni Graz gegen E-Voting aus. HTU Graz fordert BM Hahn auf, von seinem Lieblingsprojekt abzusehen.

Graz (OTS) - "Wir haben in den vergangenen Wochen Bundesminister
Hahn mehrmals darauf hingewiesen, dass das E-Voting System keineswegs sicher ist. Diese Tatsache wurde nun durch Programmabstürze im Rahmen von Testläufen vor der Wahlkommission (Wako) untermauert. Unter diesen Umständen ist es einfach nicht tragbar, E-Voting bei den ÖH-Wahlen einzusetzen", appelliert Christian Dobnik, Vorsitzender der HochschülerInnenschaft an der TU Graz nach Bekanntwerden der System-Fehlleistungen erneut an den Wissenschaftsminister, von der elektronischen Wahl Abstand zu nehmen.
"Der Systemabsturz beim Testlauf ist der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass endgültig zum Überlaufen bringt. Nicht nur, dass die Grundsätze einer demokratischen Wahl bei E-Voting nicht gewahrt werden können und es verfassungsrechtliche Bedenken gibt, ist nun auch bewiesen, dass das Programm instabil ist", führt Dobnik weiters aus. "Wir hoffen, dass Bundesminister Hahn nun endlich erwacht und den E-Voting Albtraum beendet", schließt der Studierendenvertreter.

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