ÖSTERREICH: Mohamed M. im Hungerstreik

U-Häftling nimmt aus Protest gegen sein Verfahren seit 16 Tagen keine Nahrung zu sich

Wien (OTS) - Der terrorverdächtige Wiener Mohamed M. sorgt wieder für Wirbel: Wie ÖSTERREICH in der morgigen Sonntagsausgabe berichtet, haben Sympathisanten in einem Internet-Blog eine Botschaft des Inhaftierten veröffentlicht. Darin bezichtigt der 23-Jährige die Behörden und vor allem Richterin Michaela Sanda, ihn daran zu hindern, Beweise für seine Unschuld vorzulegen. Daher sei er gezwungen gewesen, am 19. Dezember des Vorjahres in den Hungerstreik zu treten, um endlich Gehör zu finden.
In dem Blog-Text beklagt der Mann weiters die Trennung von seiner Frau und den Tod ihres ungebohrenen Kindes. Laut Mohamed M. werde ein europaweiter "Kreuzzug" gegen Muslime und deren Familien geführt. Der Mann will seinen Hungerstreik erst beenden, wenn er seine Beweise und Rechtfertigungen vor Gericht vorbringen darf: "Die Verantwortung für meine Gesundheit tragen die österreichische Regierung, die Justiz und die Richterin."

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