Leitner: Neue Arbeitsmarktsituation ist eine große Herausforderung für Politik

Niederösterreich braucht einen gemeinsamen Kraftakt aller politischen Parteien

St. Pölten (OTS) - "Auch in unserem Bundesland bekommen wir die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise zu spüren, dem müssen wir rasch gegensteuern", reagiert der Vorsitzende der SPÖ NÖ, LHStv. Dr. Sepp Leitner auf den aktuellen Anstieg der Arbeitslosigkeit in Niederösterreich.

Dennoch liege Niederösterreich mit einem Anstieg von 4,7 Prozent im Dezember (im Vergleich zum Vorjahr) deutlich unter dem Bundesschnitt von 8,2 Prozent.

Leitner tritt ein für einen gemeinsamen Kraftakt aller politischen Parteien: "Die Überlegungen, wie Kaufkraft, Beschäftigung und Investitionen gesichert werden können, muss es über alle Parteigrenzen hinweg und unter Einbindung der Sozialpartner auch in NÖ geben", fordert Leitner weitere Maßnahmen.

Der Landeshauptmann-Stellvertreter tritt ein für die Schaffung eines Zukunftsfonds, um regionale Projekte zu fördern: "Mit dem Einsatz von 500 Mio. Euro kann die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes in den Regionen und Gemeinden gesteigert werden. Diese Mittel können aus den veranlagten Wohnbaufördermitteln freigemacht und somit weitaus 'gewinnbringender’ in die NÖ Wertschöpfung investiert werden", so Leitner. Weitere Maßnahmen seien die Schaffung einer Sanierungs- und Restrukturierungsgesellschaft, die in Landeseigentum steht und die Sozialpartner einbindet. Diese solle in Schwierigkeiten geratene Unternehmen beraten, zwischenfinanzieren und bei besonderer arbeitsmarktpolitischer Relevanz zeitlich befristet auffangen. Zudem soll die Nahversorgungsförderung, die bis jetzt auf wenige Branchen beschränkt ist, ausgeweitet werden: "Unsere Unternehmen brauchen dringend Unterstützung, besonders den Klein und Mittelbetrieben muss geholfen werden."

Außerdem geht es Leitner darum, aktive Arbeitsmarktpolitik auch für Jugendliche und ältere ArbeitnehmerInnen zu betreiben: "Dazu muss ein besonderes Augenmerk auf den Ausbau der überbetrieblichen Lehrwerkstätten gelegt und es sollen regionale Arbeitsmarktstiftungen aktiviert werden."

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