Neues Volksblatt: "Sozialpolitik" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 3. Jänner 2009

Linz (OTS) - n den Betrieben ist die Wirtschaftskrise bereits angekommen, wie die steigende Arbeitslosigkeit zeigt; bei den Menschen noch nicht ganz, im Weihnachtsgeschäft war von Krisenstimmung jedenfalls nichts zu spüren.
Man muss aber auch sehen, dass wir uns in Oberösterreich auch mit den neuen Arbeitslosenzahlen auf einem Niveau bewegen, von dem andere Regionen nur träumen können - ohne Krise!
Trotzdem: Die Arbeitslosenstatistik ist die Summe von Einzelschicksalen. Daher muss alles unternommen werden, um die Auswirkungen der Krise so gering wie möglich zu halten.
In Oberösterreich passiert genau das; mehr als anderswo. Nicht nur, weil die Politiker um die Probleme im Gefolge der Arbeitslosigkeit wissen, sondern auch, weil sich Oberösterreich das Gegensteuern leisten kann. Mit dem guten Willen allein ist es ja nicht getan, man muss die notwendigen Maßnahmen auch finanzieren können. Oberösterreich kann sich ein Konjunkturpaket leisten, und wenn notwendig auch noch ein zweites. Jetzt zeigt sich, wie wichtig die solide Finanzpolitik der letzten Jahre gewesen ist. Der von linken "Finanzexperten" verspottete "Fetisch Nulldefizit" entpuppt sich in der Krise als soziale Großtat. Denn Arbeit schaffen, und zwar nicht auf Pump!, ist die beste Sozialpolitik.

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