VP-Walter ad Wiener Wohnen: Frischluft für das rote Wien

Wien (OTS) - "Neues Jahr, alte Probleme - im Fall der beiden Tochterfirmen von Wiener Wohnen wird es jetzt aber Zeit Konsequenzen zu ziehen", so die Reaktion von Stadtrat Norbert Walter, Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien zu Enthüllungen in der Jänner Ausgabe von "Datum". Undurchsichtige Vergaben an nahe Verwandte und SPÖ Politiker sowie überteuerte Arbeiten stehen im Zentrum der Vorwürfe gegen Geschäftsführer Herbert Jansky, die Leidtragenden sind einmal mehr die Mieterinnen und Mieter von Wiener Wohnen.

Norbert Walter: "Aufgrund der nun aufgedeckten Missstände fordere ich einen zusätzlichen politischen Kontrollmechanismus über die nachträgliche Kontrollamtsprüfung hinaus. So sollte in einem eigenen Wiener Wohnen-Ausschuss die Umsetzung der Empfehlungen überwacht werden. Denn mit der Ausgliederung von Wiener Wohnen wurde dieser Bereich der Kontrolle durch die Rathausopposition entzogen, das Ergebnis der roten Freunderlwirtschaft bekommen wir nun serviert. Zweitens sollen alle Leistungen zwingend ausgeschrieben werden, damit fragwürdigen Vergaben an Freunde und Verwandte der Boden entzogen wird. Und zuletzt muss auch die Überlegung gestattet sein, ob Wiener Wohnen die im Zentrum der Kritik stehenden Tochterfirmen überhaupt benötigt, oder ob es nicht bessere Lösungen für die Mieterinnen und Mieter von Wiener Wohnen gibt? Wir haben hochqualifizierte private Anbieter, die diese Leistungen kostengünstiger als die Tochterfirmen erbringen können. Dadurch ist auch der notwendige Wettbewerb gewährleistet."

"Leider sind die Vorkommnisse rund um Wiener Wohnen kein Einzelfall, sondern ein Sittenbild des roten Filzes in der Bundeshauptstadt. Die ÖVP Wien wird als stärkste Oppositionspartei im Wiener Rathaus alles daran setzen, bei der nächsten Gemeinderatswahl die absolute Mehrheit der SPÖ zu brechen. Nur so ist gewährleistet, dass die jahrzehntelangen Verkrustungen aufbrechen und politische Frischluft durch Wien zieht", so der ÖVP Stadtrat abschließend.

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