Gesundheit: BZÖ-Brunmair: Sparen in der Verwaltung, aber nicht beim Patienten

Nachhaltige strukturelle Veränderungen - Lösungen im Sinne der Patienten heißt die Devise 2009

Wien (OTS) - Landeshauptmann Pühringers gesundheitspolitischer Vorsatz - Vereinheitlichung im Gesundheitswesen - wird nur dann Realität werden, wenn zuerst die Strukturreformen beschlossen und erst in einem zweiten Schritt zusätzliche Finanzmittel überlegt werden, sagte heute BZÖ-Oberösterreich Gesundheitssprecher LAbg. Dr. Josef Brunmair. Der derzeitige "Kuschelkurs" sowohl der Sozialpartner als auch der SPÖVP-Koalitionsregierung lasse allerdings das Gegenteil erwarten. Es sei zu befürchten, dass wieder ausschließlich die Steuerzahler zur Kasse gebeten werden, meinte Brunmair.

Aus Sicht des BZÖ-Oberösterreich müsse umgehend Schluss mit der Zwei-Klassen-Medizin sein, fordert Brunmair, selbst Mediziner. Dies bedeute: nicht nur einheitliche Ärztehonorare sondern auch ein einheitliches Leistungsangebot an die Patienten und vor allem eine einheitliche Ökonomie in der Verwaltung der Krankenkassen. "Das Potential der Vereinheitlichung beim Vergleich Oberösterreich/Wien liegt laut Rechnungshof bei über 300 Mio. Euro und dieses Geld ist nach der Vereinheitlichung ausschließlich zum Wohle der Patienten einzusetzen." Für Oberösterreich bedeute dies die Realisierung der medizinischen Universität sowie mehr Haus- und Fachärzte im ländlichen Raum, erläuterte Brunmair.

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